Der Term der Umkehrfunktion
Welcher Term gehört zur Umkehrfunktion von f(x) = 3x â 6?
ErklĂ€rung: Aus y = 3x â 6 folgt 3x = y + 6, also x = (y + 6)/3. Bei (x â 6)/3 wurde das Vorzeichen nicht umgekehrt, und 1/(3x â 6) ist der Kehrwert, keine Umkehrfunktion.
Der Graph von f ist eine Gerade. Welcher Term gehört zu fâ»Âč?
ErklĂ€rung: Aus dem Graphen liest man f(x) = 2x â 1 ab. Dann gilt y = 2x â 1, x = (y + 1)/2 und fâ»Âč(x) = (x + 1)/2. Probe: fâ»Âč(1) = 1, und tatsĂ€chlich liegt (1 | 1) auf der Geraden.
FĂŒr f(x) = 4x + 8 hat der Graph von fâ»Âč die Steigung ÂŒ.
ErklĂ€rung: Aus y = 4x + 8 folgt x = (y â 8)/4, also fâ»Âč(x) = x/4 â 2. Die Steigung 4 wird beim Umkehren zu ÂŒ.
FĂŒr f(x) = 2x + 7 gilt fâ»Âč(x) = (x â 7)/2. Berechne fâ»Âč(11).
ErklĂ€rung: fâ»Âč(11) = (11 â 7)/2 = 2. Zur Kontrolle: f(2) = 2 · 2 + 7 = 11.
Eine Fahrt kostet K(s) = 2,5 · s + 4 (in Euro bei s Kilometern). Wie viele Kilometer ergibt Kâ»Âč(24), also den Weg, der 24 Euro kostet?
ErklĂ€rung: Aus 24 = 2,5 · s + 4 folgt 2,5 · s = 20 und s = 8. Allgemein Kâ»Âč(x) = (x â 4)/2,5, hier (24 â 4)/2,5 = 8.
Welche Funktion g besteht fĂŒr f(x) = 3x â 1 die Probe f(g(x)) = x?
ErklĂ€rung: f((x + 1)/3) = 3 · (x + 1)/3 â 1 = x. Bei (x â 1)/3 ergibt die Probe x â 2, bei 3x + 1 ergibt sie 9x + 2.
FĂŒr f(x) = 2x â 4 und g(x) = (x + 4)/2 gilt g(f(x)) = x.
ErklĂ€rung: g(f(x)) = (2x â 4 + 4)/2 = 2x/2 = x. Damit ist g die Umkehrfunktion von f.
FĂŒr f(x) = 2x â 4 und g(x) = (x â 4)/2 gilt f(g(x)) = x.
ErklĂ€rung: f(g(x)) = 2 · (x â 4)/2 â 4 = x â 8. Die Probe scheitert: Beim Auflösen von y = 2x â 4 muss man 4 addieren, nicht subtrahieren.
Die Funktion g ist die Umkehrfunktion einer Funktion f. Was ergibt f(g(12))?
ErklĂ€rung: g(12) ist die Zahl, die f auf 12 abbildet. Wendet man f darauf an, kommt 12 heraus, allgemein f(fâ»Âč(x)) = x.
FĂŒr f(x) = 3x â 6 wurde fĂ€lschlich g(x) = (x â 6)/3 bestimmt. Berechne f(g(9)) als Probe.
ErklĂ€rung: g(9) = (9 â 6)/3 = 1 und f(1) = 3 · 1 â 6 = â3, nicht 9. Die Probe deckt den Fehler auf. Richtig wĂ€re g(x) = (x + 6)/3 mit g(9) = 5 und f(5) = 9.
Welche Umkehrfunktion hat f(x) = xÂČ + 1 mit x â„ 0?
ErklĂ€rung: Aus y = xÂČ + 1 folgt xÂČ = y â 1. Wegen x â„ 0 gilt x = +â(y â 1). Mit dem Minuszeichen lĂ€ge der linke Ast vor, und âx â 1 wĂŒrde erst nach dem Wurzelziehen 1 abziehen.
Welche Umkehrfunktion hat f(x) = xÂČ â 4 mit x †0?
ErklĂ€rung: Aus y = xÂČ â 4 folgt xÂČ = y + 4. Auf dem linken Ast ist x †0, also x = ââ(y + 4). Bei â(x + 4) lĂ€ge der rechte Ast vor, und x â 4 unter der Wurzel hĂ€tte das Vorzeichen der 4 vertauscht.
Die gestrichelte Kurve ist der Graph der Umkehrfunktion von f(x) = xÂČ auf x †0.
ErklĂ€rung: Die gestrichelte Kurve âx ist das Spiegelbild des rechten Astes. Der linke Ast wird zu ââx gespiegelt, einer Kurve unterhalb der x-Achse.
FĂŒr f(x) = xÂČ + 1 mit x â„ 0 gilt fâ»Âč(x) = â(x â 1). Berechne fâ»Âč(10).
ErklĂ€rung: fâ»Âč(10) = â(10 â 1) = â9 = 3. Kontrolle: f(3) = 9 + 1 = 10.
Die Funktion f(x) = (x â 3)ÂČ + 2 ist auf ]ââ; 3] definiert. Ihre Umkehrfunktion ist fâ»Âč(x) = 3 â â(x â 2). Berechne fâ»Âč(11).
ErklĂ€rung: fâ»Âč(11) = 3 â â9 = 0. Kontrolle: f(0) = (0 â 3)ÂČ + 2 = 11. Mit +â kĂ€me 6 heraus, aber 6 liegt nicht in ]ââ; 3].
FĂŒr f(x) = â(x â 2) + 1 mit x â„ 2 ist fâ»Âč(x) = (x â 1)ÂČ + 2 fĂŒr x â„ 1. Berechne fâ»Âč(4).
ErklĂ€rung: fâ»Âč(4) = (4 â 1)ÂČ + 2 = 9 + 2 = 11. Kontrolle: f(11) = â9 + 1 = 4.
Bestimme die Umkehrfunktion von f(x) = xÂČ â 2 mit x â„ 0 einschlieĂlich ihrer Definitionsmenge und mache die Probe f(fâ»Âč(x)) = x. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.
ErklĂ€rung: Aus xÂČ = y + 2 folgt wegen x â„ 0 nur x = +â(y + 2). Die Definitionsmenge von fâ»Âč ist die Wertemenge von f, also [â2; â[.