Winkel in Figuren berechnen
g ∥ h. Oben rechts bei g misst der Winkel 64°. Wie groß ist der Winkel x oben links bei h?
Erklärung: Der Stufenwinkel oben rechts bei h misst 64°; x ist dessen Nebenwinkel: 180° − 64° = 116°. Die 26° kämen aus 90° − 64°, das ist keine Beziehung an Geraden.
g ∥ h und α = 64° oben rechts bei g. Der Winkel unten links bei h misst ebenfalls 64°.
Erklärung: Unten links bei h liegt der Stufenwinkel des Scheitelwinkels von α: erst 64° (Scheitelwinkel unten links bei g), dann 64° (Stufenwinkel bei h).
Ein Winkel misst 40°. Gehe über seinen Scheitelwinkel zu dessen Nebenwinkel. Wie groß ist dieser Nebenwinkel (in °)?
Erklärung: Der Scheitelwinkel ist 40°, sein Nebenwinkel 180° − 40° = 140°.
g ∥ h. Im Dreieck PQR mit P und R auf g und Q auf h gilt ∠RPQ = 64° und ∠PQR = 50°. Wie groß ist der Winkel zwischen h (rechts von Q) und der Geraden QR (in °)?
Erklärung: Erst ∠PRQ = 180° − 64° − 50° = 66° (Winkelsumme). Der gesuchte Winkel ist dessen Wechselwinkel an g ∥ h, also 66°.
Im Dreieck PQR sind ∠P = 64° und ∠Q = 50°. Lena schreibt: „∠R = 66°, weil …“ Welcher Grund passt?
Erklärung: ∠R = 180° − 64° − 50° = 66°: Das ist die Winkelsumme im Dreieck. In der Aufgabe kommen keine Parallelen und keine sich kreuzenden Geraden vor.
Im Schritt „x = 180° − 64° = 116°“ ist der Grund „Wechselwinkel“.
Erklärung: Wechselwinkel sind gleich groß, hier wird ergänzt: Der Grund ist „Nebenwinkel“ (oder „Winkel derselben Seite an Parallelen“).
g ∥ h. Es gilt x = 64°, weil x und der Winkel 64° in der Figur ___winkel sind.
Erklärung: Beide Winkel liegen unten links, einer bei g und einer bei h: Das sind Stufenwinkel, an Parallelen gleich groß.
g ∥ h. Bei g liegt oben links ein Winkel von 112°. Wie groß ist der Winkel unten rechts bei h (in °)?
Erklärung: Erst der Scheitelwinkel unten rechts bei g: 112° (Scheitelwinkel). Dann der Stufenwinkel unten rechts bei h: 112° (Stufenwinkel an Parallelen).
Die Geraden g und h sind parallel. Die Punkte P und R liegen auf g, der Punkt Q liegt auf h. Im Dreieck PQR gilt ∠RPQ = 64° und ∠PQR = 50°. Bestimme ∠PRQ und den Winkel zwischen der Geraden h (rechts von Q) und der Geraden QR. Fertige eine Skizze an und begründe jeden Schritt.
Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.
Erklärung: Erst die Winkelsumme im Dreieck PQR, dann der Wechselwinkel an g ∥ h: 66° und 66°.
g ∥ h. Die Winkel α = 110° und β liegen zwischen den Parallelen auf derselben Seite der Schneidenden. Wie groß ist β?
Erklärung: Winkel derselben Seite zwischen Parallelen ergänzen sich zu 180°: β = 180° − 110° = 70°. Die 110° wären ein Stufen- oder Wechselwinkel, die 250° ergäben sich aus 360° − 110°.
g ∥ h. Zwischen den Parallelen liegen auf derselben Seite der Schneidenden die Winkel 125° und 55°.
Erklärung: 125° + 55° = 180°: Das passt zu Winkeln derselben Seite zwischen Parallelen.
g ∥ h. Ein Winkel zwischen den Parallelen misst 125°. Wie groß ist der Winkel zwischen den Parallelen auf derselben Seite der Schneidenden (in °)?
Erklärung: Sie ergänzen sich zu 180°: 180° − 125° = 55°.
Zwei Regalbretter sind parallel und werden von einer Strebe geschnitten. Auf der linken Seite liegen zwischen den Brettern die Winkel α und β; α = 72°. Wie groß ist β (in °)?
Erklärung: Winkel derselben Seite zwischen Parallelen ergänzen sich zu 180°: 180° − 72° = 108°.
In der Skizze (nicht maßstabsgetreu) sind α = 40° und β = 55° angegeben. Wie groß ist γ?
Erklärung: γ = 180° − 40° − 55° = 85°. Dass γ wie 90° aussieht, zählt nicht; 95° wäre 40° + 55°.
Zwei Geraden in einer Skizze sehen parallel aus. Deshalb darf man Stufenwinkel an ihnen als gleich groß benutzen.
Erklärung: Parallelität muss gegeben oder bewiesen sein. Eine Skizze ist nicht maßstabsgetreu.
In einer Skizze sieht der Winkel γ wie 90° aus. Gegeben sind α = 47° und β = 41°. Berechne γ (in °).
Erklärung: γ = 180° − 47° − 41° = 92°. Der Augenschein hätte 90° geliefert.
Ein Dreieck hat α = 50° und β = 60°. Die Skizze wirkt gleichschenklig. Wie groß ist γ (in °)?
Erklärung: γ = 180° − 50° − 60° = 70°. Ein gleichschenkliges Dreieck ist hier nicht gegeben, denn 50°, 60°, 70° sind alle verschieden.
g und h sind parallel; eine dritte Gerade schneidet beide. Zwei Winkel liegen zwischen g und h auf derselben Seite der dritten Geraden. Einer misst 115°. Wie viel Grad misst der andere?
Auf derselben Seite zwischen den Parallelen ergeben sie zusammen 180°.
Sie ergänzen sich zu 180°: 180° − 115° = 65°.
g und h sind parallel; eine dritte Gerade schneidet beide. Zwei Winkel liegen zwischen g und h auf derselben Seite der dritten Geraden. Einer misst 70°. Wie viel Grad misst der andere?
Auf derselben Seite zwischen den Parallelen ergeben sie zusammen 180°.
Sie ergänzen sich zu 180°: 180° − 70° = 110°.
g und h sind parallel; eine dritte Gerade schneidet beide. An g misst ein Winkel 130°. Wie viel Grad misst der Nebenwinkel seines Stufenwinkels an h?
Erst der Stufenwinkel (130°), dann der Nebenwinkel davon.
Stufenwinkel: 130°. Sein Nebenwinkel: 180° − 130° = 50°.
g und h sind parallel; eine dritte Gerade schneidet beide. An g misst ein Winkel 105°. Wie viel Grad misst der Nebenwinkel seines Wechselwinkels an h?
Erst der Wechselwinkel (105°), dann der Nebenwinkel davon.
Wechselwinkel: 105°. Sein Nebenwinkel: 180° − 105° = 75°.