GrĂĽĂźen und jemanden ansprechen
Nele braucht den roten Stift von Jonas. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Nur ein Satz nennt beides — die Person und die Sache. Die anderen gehen in den Raum, und niemand weiß, dass er gemeint ist.
Amir kommt morgens in die Klasse. Frau Berger und Herr Roth stehen an der TĂĽr und reden. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: An der Tür stehen zwei Erwachsene. „Guten Morgen" gilt beiden oder keinem — erst der Name sagt Frau Berger, dass sie gemeint ist.
Lina will, dass Tom ihr beim Tragen hilft. Tom sitzt mit dem RĂĽcken zu ihr und liest. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Tom liest und hört gerade nichts. Erst der Name holt ihn her — danach versteht er auch den Rest.
Yusuf soll im Sekretariat bei Frau Ă–ztĂĽrk einen Zettel abgeben. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Erst der Gruß, dann das Anliegen. „Hier" ist ein Wort — Frau Öztürk muss den Rest raten.
Mia möchte, dass Elif ihr beim Aufräumen hilft. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Der Name allein reicht nicht. Elif weiß erst, dass sie gemeint ist, und dann, worum es geht.
Pauls Ball ist ĂĽber den Zaun zu Herrn Wagner geflogen. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Nur ein Satz spricht Herrn Wagner an und sagt, worum es geht. Der zweite redet in den Hof hinein, der dritte beantwortet eine Frage, die niemand gestellt hat.
Sofia sieht in der Pause Marek aus der Parallelklasse, den sie kennt. Er steht mit drei anderen zusammen. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Marek steht in einer Gruppe. „Hallo" gilt allen vieren — erst der Name macht daraus einen Gruß an Marek.
Lea sucht in der BĂĽcherei ein Buch ĂĽber Pferde, eine Frau steht am Tresen. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: „Entschuldigung" holt die Frau her, danach kommt, was Lea sucht. Ein einzelnes Wort nennt zwar die Sache, aber niemanden.
Noah will mit Emil tauschen, seinen Apfel gegen Emils Birne. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Was gegen was — das fehlt in der zweiten Frage, und Emil müsste nachfragen. Der dritte Satz nennt nur den Wunsch, nicht die Person.
Hanna ist hingefallen, Frau Klein hat Pausenaufsicht. Welcher Satz ist hier der beste Anfang?
Erklärung: Der Name holt Frau Klein her, aber allein sagt er ihr nichts. Sie muss auch hören, was los ist.
Emre möchte etwas von Ida. Er sagt — „Ida, leihst du mir deinen Radiergummi?" So weiß Ida, wer gemeint ist und was Emre möchte.
Erklärung: Beides steht drin — der Name und die Sache. Mehr braucht ein Anliegen nicht.
Jana kommt am Fenster nicht vorbei. Sie sagt — „Ich komm hier nicht durch." So weiß Karim, was er tun soll.
Erklärung: Jana sagt, wie es ihr geht, aber nicht, was Karim machen soll. „Karim, lässt du mich mal durch?" sagt beides.
Selin kommt bei Aufgabe 3 nicht weiter. Sie ruft von ihrem Platz aus — „Das versteh ich nicht!" So weiß Frau Ali, wobei sie helfen soll.
Erklärung: Frau Ali hört den Ruf, aber nicht, worum es geht. „Frau Ali, bei Aufgabe 3 komme ich nicht weiter" nennt die Person und die Stelle.
Milan klingelt bei der Nachbarin und sagt — „Guten Tag, Frau Novak, meine Mutter fragt, ob Sie noch Eier haben." Damit weiß Frau Novak, was Milan will.
Erklärung: Gruß, Name, Anliegen — in dieser Reihenfolge. Frau Novak kann sofort antworten, ohne nachzufragen.
Herr Baumann steht vor der KlassentĂĽr. Tilda geht wortlos an ihm vorbei ins Zimmer. Herr Baumann weiĂź trotzdem, dass Tilda ihn gesehen hat.
Erklärung: Genau das ist die Aufgabe des Grußes — er sagt nichts über die Sache, sondern nur „Ich habe dich gesehen". Ohne ihn bleibt offen, ob Tilda vorbeigeschaut oder weggeschaut hat.