Anwendung — „Für Elise“
In welcher Taktart steht „Für Elise"?
Erklärung: Drei Achtel pro Takt — ein leichter Dreiertakt, in dem die Achtel den Puls trägt.
Welcher Notenwert trägt in „Für Elise" den Puls?
Erklärung: Im 3/8-Takt zählt man drei Achtel pro Takt — die Achtel ist der Schlag.
„Für Elise" beginnt mit einem Auftakt aus zwei Sechzehnteln (E–Dis). Wie viele Sechzehntel fehlen diesem ersten Takt, bis er voll ist?
Erklärung: Ein voller 3/8-Takt hat sechs Sechzehntel. Der Auftakt bringt nur zwei mit — es fehlen vier.
Wie viele Sechzehntel passen in einen Takt von „Für Elise"?
Erklärung: Drei Achtel, jede in zwei Sechzehntel geteilt — sechs Sechzehntel.
Du klopfst „Für Elise" auf Stufe L2, also jede Achtel. Wie viele Taps sind es in 4 Takten?
Erklärung: Drei Achtel pro Takt, vier Takte — 3 · 4 = 12.
Welche Spur klopft in einem Takt von „Für Elise" den Puls? (Sechzehntel-Raster)
Erklärung: Ein 3/8-Takt hat sechs Sechzehntel-Plätze, der Puls trifft jede Achtel — drei Taps. X..... ist nur die Eins (L1), X.X.X.X. hätte vier Schläge und passt nicht in den Takt.
„Für Elise" hat vier Schläge pro Takt.
Erklärung: Es hat drei Achtelschläge pro Takt. Nicht jeder Takt ist ein Vierertakt.
Die ersten Töne E–Dis–E–Dis von „Für Elise" wechseln in Sechzehnteln.
Erklärung: Der berühmte Anfang pendelt schnell zwischen zwei Nachbartönen — zwei Sechzehntel pro Achtelschlag.
In welcher Tonart steht „Für Elise"?
Erklärung: Der volle Titel lautet „Bagatelle a-Moll WoO 59". Das Stück beginnt zwar mit E–Dis, landet aber am Ende der ersten Phrase auf A.
Wer hat „Für Elise" komponiert?
Erklärung: Beethoven schrieb die Bagatelle 1810, damals schon schwerhörig.
Um welches Jahr schrieb Beethoven „Für Elise"?
Erklärung: 1810 — zwischen Mozarts Tod (1791) und Beethovens eigenem Tod (1827). 1710 lebte Bach, 1910 gab es schon Grammofone.
Die Handschrift von „Für Elise" tauchte erst Jahrzehnte nach Beethovens Tod auf.
Erklärung: Ludwig Nohl fand sie 1865 in München, fast 40 Jahre nach Beethovens Tod 1827. Das Original ist heute verschollen.