Tarnen, Warnen, Nachahmen
Welches Tier ist durch Tarnung geschĂŒtzt?
ErklĂ€rung: Die Stabheuschrecke sieht aus wie ein dĂŒrrer Zweig â ein Vogel ĂŒbersieht sie. Der Feuersalamander will gesehen werden (Warntracht), die Schwebfliege tut so, als wĂ€re sie eine Wespe (Mimikry).
Welches Tier trÀgt eine Warntracht?
ErklĂ€rung: Die Gelbbauchunke zeigt bei Gefahr ihren leuchtend gelben Bauch, und ihre Haut ist giftig. AuffĂ€llig UND wirklich gefĂ€hrlich â das ist Warntracht. Die Schwebfliege ist auch auffĂ€llig, aber harmlos: Das ist Mimikry.
Welches Tier betreibt Mimikry?
ErklĂ€rung: Der Hornissen-GlasflĂŒgler ist ein harmloser Schmetterling, der aussieht wie eine Hornisse. Die Hornisse selbst ist das wehrhafte Vorbild â sie trĂ€gt eine Warntracht.
Wie ist dieses Tier geschĂŒtzt? Schneehase im Winter: weiĂes Fell im Schnee.
ErklĂ€rung: WeiĂ auf WeiĂ: Der Schneehase verschwindet fĂŒr Fuchs und Adler im Schnee. Getarnte Tiere sollen gar nicht erst entdeckt werden.
Wie ist dieses Tier geschĂŒtzt? Feuersalamander: schwarz mit leuchtend gelben Flecken, giftige Haut.
ErklĂ€rung: Die grellen Farben sagen: âIch bin giftig!â Ein Fressfeind, der das einmal erlebt hat, lĂ€sst den Salamander in Ruhe.
Wie ist dieses Tier geschĂŒtzt? Schwebfliege: schwarz-gelb gestreift, hat keinen Stachel.
ErklĂ€rung: Die Schwebfliege sieht aus wie eine Wespe, kann aber nicht stechen. Sie ahmt die Warntracht eines wehrhaften Tieres nach â das ist Mimikry.
Wie ist dieses Tier geschĂŒtzt? Wespe: schwarz-gelb gestreift, hat einen Giftstachel.
ErklĂ€rung: Gleiche Farben wie die Schwebfliege â aber die Wespe kann wirklich stechen. Wer echt gefĂ€hrlich ist und das zeigt, trĂ€gt eine Warntracht.
Wie ist dieses Tier geschĂŒtzt? Rehkitz: braunes Fell mit hellen Tupfen, liegt reglos im hohen Gras.
ErklÀrung: Die hellen Tupfen sehen aus wie Sonnenflecken im Gras, und das Kitz bewegt sich nicht. Fell und Verhalten zusammen tarnen es.
Welcher Falter ist auf einer hellen Birkenrinde am besten getarnt?
ErklÀrung: Tarnung wirkt nur vor dem passenden Hintergrund. Auf heller Rinde ist der helle Falter fast unsichtbar, der dunkle fÀllt Vögeln sofort auf.
Ein junger Vogel pickt eine Wespe und wird gestochen. Danach lÀsst er schwarz-gelbe Insekten eher in Ruhe.
ErklÀrung: Genau so wirkt eine Warntracht: Fressfeinde lernen aus einer schlechten Erfahrung und merken sich die auffÀllige Farbe.
Ein Feuersalamander ist leicht zu sehen. Deshalb wird er öfter gefressen als ein gut getarnter Grasfrosch.
ErklĂ€rung: Leicht zu sehen heiĂt nicht leicht zu fressen: Die meisten Fressfeinde meiden den giftigen Salamander gerade wegen seiner auffĂ€lligen Farbe.
GĂ€be es in einem Wald gar keine Wespen, wĂŒrde das Wespenmuster die Schwebfliege dort kaum schĂŒtzen.
ErklÀrung: Mimikry funktioniert nur, weil Vögel schlechte Erfahrungen mit dem wehrhaften Vorbild gemacht haben. Ohne Vorbild hÀtten sie nichts gelernt, wovor das Muster warnen könnte.
Die Stabheuschrecke sieht aus wie ein dĂŒrrer Zweig. Sie ist durch ___ geschĂŒtzt.
ErklĂ€rung: Sie ahmt etwas Uninteressantes nach â einen Zweig. Diese Form der Tarnung heiĂt auch Mimese.
Der MarienkÀfer ist rot mit schwarzen Punkten und schmeckt Vögeln bitter. Seine FÀrbung ist eine ___.
ErklĂ€rung: AuffĂ€llig und ungenieĂbar: Die rote Farbe warnt Vögel, die schon einmal einen bitteren MarienkĂ€fer im Schnabel hatten.
Drei Kinder erklÀren, warum Schneehasen im Winter weià sind. Wer erklÀrt es richtig?
ErklĂ€rung: Kein Tier sucht sich seine Farbe aus, und der Schnee fĂ€rbt kein Fell. Ăber viele Generationen ĂŒberlebten die gut getarnten Hasen öfter und gaben ihre Fellfarbe an ihre Jungen weiter.