Sonne und Hautschutz
Ein Sonnenbrand ist ein normaler Zwischenschritt auf dem Weg zur Bräune.
Erklärung: Nein — Sonnenbrand ist eine Strahlenverletzung der Haut. Die Bräune danach ist die Schutzreaktion auf schon geschehenen Schaden.
Leo ist am See braun geworden. Was ist die Bräune aus Sicht der Haut?
Erklärung: Die Haut baut nach UV-Schaden Pigment und eine Lichtschwiele auf — Bräune zeigt, dass Schaden passiert ist, nicht dass keiner droht.
Was kommt beim Sonnenschutz ZUERST?
Erklärung: Die Reihenfolge lautet: erst vermeiden (etwa 11 bis 15 Uhr, Schatten), dann Kleidung, Hut und Brille — Creme kommt zuletzt für die freien Stellen.
Die Wetter-App zeigt UV-Index 7. Was heiĂźt das fĂĽr den Nachmittag drauĂźen?
Erklärung: Ab UV-Index 3 ist Schutz nötig, ab 8 bleibt man mittags am besten drinnen — 7 heißt also volles Schutzprogramm.
Tim cremt sich nur mit einem dĂĽnnen Hauch LSF 30 ein. Wie stark schĂĽtzt das wirklich?
Erklärung: Der LSF gilt nur für eine dicke Testmenge. Die meisten nehmen etwa ein Viertel davon — dann bleibt von LSF 30 real nur etwa 2 bis 3 übrig. Großzügig cremen!
Wer nach zwei Stunden nachcremt, verlängert damit die geschützte Zeit in der Sonne.
Erklärung: Nein — Nachcremen erhält den Schutz nur, es verlängert ihn nicht. Wenn die Schutzzeit um ist, hilft nur Schatten oder Kleidung.
Nach dem Schwimmen mit „wasserfester" Creme — was stimmt?
Erklärung: „Wasserfest" heißt nur: Nach dem Baden darf bis zur Hälfte des Schutzes verloren sein. Nach dem Schwimmen und Abtrocknen wird nachgecremt.
Der Himmel ist leicht bewölkt, also kann Emma heute keinen Sonnenbrand bekommen.
Erklärung: Nein — bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung kommt durch leichte Wolken. Der UV-Index zählt, nicht das Wolkenbild.
Am Strand unterm Sonnenschirm bekommt Jana trotzdem rote Schultern. Wie kann das sein?
Erklärung: Heller Sand wirft etwa 15 Prozent der UV-Strahlung zurück, Gischt noch mehr — am Wasser braucht auch der Schatten Kleidung und Creme.
Wer vor dem Urlaub im Solarium vorbräunt, ist danach gut geschützt.
Erklärung: Nein — eine Basisbräune schützt höchstens wie LSF 3 und wiegt in falscher Sicherheit. Für Minderjährige sind Solarien in Deutschland ohnehin gesetzlich verboten.
Bilal hat dunkle Haut vom Typ V. Was stimmt fĂĽr ihn in der Sommersonne?
Erklärung: Dunkle Haut bringt etwa Schutzfaktor 13 mit — real, aber kein Freifahrtschein. UV-Schäden und Hautkrebs gibt es bei allen Hauttypen.
Finja (Hauttyp I, sehr hell, Sommersprossen) und Bilal (Typ V) sind gleich lang drauĂźen. Was stimmt?
Erklärung: Die Hauttypen I bis VI reagieren verschieden — hellere Typen verbrennen schneller. Die Spannweite ist normal; der Schutz richtet sich nach dem eigenen Typ.
Was schützt beim Baden im Freibad den Rücken am zuverlässigsten?
Erklärung: Kleidung schützt zuverlässiger als Creme — beim Baden ist das UV-Shirt die beste Wahl, denn UV wirkt auch im und am Wasser.
Paul hatte im Sommer zwei heftige Sonnenbrände. Das erhöht sein späteres Hautkrebsrisiko.
Erklärung: Ja — Sonnenbrände verdoppeln das spätere Melanomrisiko ungefähr, und jeder einzelne zählt. Genau deshalb wird jeder Sonnenbrand verhindert, nicht weggesteckt.