Sonne und Hautschutz

Sun and skin protection

Natur und Technik Klasse 5 14 Aufgaben
SonnenschutzGesundheitSicherheitMenschlicher Körper

Sonnenbrand ist eine Strahlenverletzung der Haut, kein Zwischenschritt zum Braunwerden — Bräune ist die Schutzreaktion auf bereits erfolgten Schaden (BfS: Lichtschwiele). Sonnenbrände verdoppeln das spätere Melanomrisiko (Gandini u. a. 2005), und jeder einzelne zählt, in jedem Alter (Dennis u. a. 2008). Geschützt wird in fester Reihenfolge: Mittagssonne (etwa 11 bis 15 Uhr) und Schatten zuerst, dann Kleidung, Hut und Sonnenbrille, erst zuletzt Creme auf die freien Stellen (BfS). Der UV-Index in der Wetter-App ist das Entscheidungswerkzeug: ab 3 schützen, ab 8 mittags drinnen bleiben. Beim Eincremen liegt die Falle in der Menge: Die meisten nehmen nur ein Viertel der Testmenge — aus LSF 30 werden dann real etwa 2 bis 3 (Faurschou & Wulf 2007), und Nachcremen erhält den Schutz, verlängert ihn nicht. Hauttypen reagieren verschieden (Fitzpatrick I–VI): Dunkle Haut bringt etwa Schutzfaktor 13 mit — real, aber kein Freifahrtschein (Kaidbey u. a. 1979). Solarien sind für Minderjährige gesetzlich verboten (NiSG 2009; WHO/IARC: krebserregend Gruppe 1). LehrplanPLUS NT5 2.3 trägt genau diese Zellen: Sonnenbrand, Hauttypen, Lichtschutzfaktor, UV-Schutz-Textilien.

Leicht
Wahr / Falsch #1 12s â–¶ Testen

Ein Sonnenbrand ist ein normaler Zwischenschritt auf dem Weg zur Bräune.

âś“ Falsch
Nein — Sonnenbrand ist eine Strahlenverletzung der Haut. Die Bräune danach ist die Schutzreaktion auf schon geschehenen Schaden.
Multiple Choice #2 15s â–¶ Testen

Was kommt beim Sonnenschutz ZUERST?

  • â—Ź Mittagssonne meiden und Schatten suchen
  • â—‹ Dick eincremen und mittags in die pralle Sonne
  • â—‹ Gar nichts — Hauptsache Sonnenbrille
Die Reihenfolge lautet: erst vermeiden (etwa 11 bis 15 Uhr, Schatten), dann Kleidung, Hut und Brille — Creme kommt zuletzt für die freien Stellen.
Multiple Choice #3 15s â–¶ Testen

Die Wetter-App zeigt UV-Index 7. Was heiĂźt das fĂĽr den Nachmittag drauĂźen?

  • â—Ź Schutz nötig — Schatten, Kleidung, Hut und Creme
  • â—‹ Nichts, erst ab 100 wird es wichtig
  • â—‹ Sonnencreme ist bei 7 verboten
Ab UV-Index 3 ist Schutz nötig, ab 8 bleibt man mittags am besten drinnen — 7 heißt also volles Schutzprogramm.
Wahr / Falsch #4 12s â–¶ Testen

Der Himmel ist leicht bewölkt, also kann Emma heute keinen Sonnenbrand bekommen.

âś“ Falsch
Nein — bis zu 80 Prozent der UV-Strahlung kommt durch leichte Wolken. Der UV-Index zählt, nicht das Wolkenbild.
Multiple Choice #5 15s â–¶ Testen

Was schützt beim Baden im Freibad den Rücken am zuverlässigsten?

  • â—Ź Ein UV-Schutz-Shirt
  • â—‹ Einmal Eincremen am Morgen
  • â—‹ Gar nichts — Wasser blockt UV
Kleidung schützt zuverlässiger als Creme — beim Baden ist das UV-Shirt die beste Wahl, denn UV wirkt auch im und am Wasser.
Wahr / Falsch #6 12s â–¶ Testen

Paul hatte im Sommer zwei heftige Sonnenbrände. Das erhöht sein späteres Hautkrebsrisiko.

âś“ Wahr
Ja — Sonnenbrände verdoppeln das spätere Melanomrisiko ungefähr, und jeder einzelne zählt. Genau deshalb wird jeder Sonnenbrand verhindert, nicht weggesteckt.
Mittel
Multiple Choice #1 18s â–¶ Testen

Leo ist am See braun geworden. Was ist die Bräune aus Sicht der Haut?

  • â—Ź Eine Schutzreaktion auf bereits erfolgten UV-Schaden
  • â—‹ Ein Zeichen, dass die Haut jetzt unverwundbar ist
  • â—‹ Reine Verschönerung ohne Bedeutung
Die Haut baut nach UV-Schaden Pigment und eine Lichtschwiele auf — Bräune zeigt, dass Schaden passiert ist, nicht dass keiner droht.
Multiple Choice #2 18s â–¶ Testen

Tim cremt sich nur mit einem dĂĽnnen Hauch LSF 30 ein. Wie stark schĂĽtzt das wirklich?

  • â—Ź Nur etwa wie LSF 2 bis 3
  • â—‹ Genau wie LSF 30
  • â—‹ Stärker als LSF 30
Der LSF gilt nur für eine dicke Testmenge. Die meisten nehmen etwa ein Viertel davon — dann bleibt von LSF 30 real nur etwa 2 bis 3 übrig. Großzügig cremen!
Wahr / Falsch #3 12s â–¶ Testen

Wer nach zwei Stunden nachcremt, verlängert damit die geschützte Zeit in der Sonne.

âś“ Falsch
Nein — Nachcremen erhält den Schutz nur, es verlängert ihn nicht. Wenn die Schutzzeit um ist, hilft nur Schatten oder Kleidung.
Multiple Choice #4 15s â–¶ Testen

Nach dem Schwimmen mit „wasserfester" Creme — was stimmt?

  • â—Ź Ein Teil des Schutzes ist weg — nachcremen
  • â—‹ Der Schutz ist komplett erhalten
  • â—‹ Wasser verstärkt den Schutz
„Wasserfest" heißt nur: Nach dem Baden darf bis zur Hälfte des Schutzes verloren sein. Nach dem Schwimmen und Abtrocknen wird nachgecremt.
Multiple Choice #5 18s â–¶ Testen

Am Strand unterm Sonnenschirm bekommt Jana trotzdem rote Schultern. Wie kann das sein?

  • â—Ź Sand und Wasser reflektieren UV-Strahlung bis in den Schatten
  • â—‹ Der Schirm erzeugt selbst UV-Strahlung
  • â—‹ Rote Schultern kommen vom Salzwasser
Heller Sand wirft etwa 15 Prozent der UV-Strahlung zurück, Gischt noch mehr — am Wasser braucht auch der Schatten Kleidung und Creme.
Wahr / Falsch #6 12s â–¶ Testen

Wer vor dem Urlaub im Solarium vorbräunt, ist danach gut geschützt.

âś“ Falsch
Nein — eine Basisbräune schützt höchstens wie LSF 3 und wiegt in falscher Sicherheit. Für Minderjährige sind Solarien in Deutschland ohnehin gesetzlich verboten.
Multiple Choice #7 18s â–¶ Testen

Bilal hat dunkle Haut vom Typ V. Was stimmt fĂĽr ihn in der Sommersonne?

  • â—Ź Sein Melanin schĂĽtzt spĂĽrbar — aber auch er braucht bei hohem UV-Index Schutz
  • â—‹ Dunkle Haut kann keinen UV-Schaden bekommen
  • â—‹ Er braucht doppelt so viel Creme wie alle anderen
Dunkle Haut bringt etwa Schutzfaktor 13 mit — real, aber kein Freifahrtschein. UV-Schäden und Hautkrebs gibt es bei allen Hauttypen.
Multiple Choice #8 18s â–¶ Testen

Finja (Hauttyp I, sehr hell, Sommersprossen) und Bilal (Typ V) sind gleich lang drauĂźen. Was stimmt?

  • â—Ź Finja bekommt viel frĂĽher einen Sonnenbrand und braucht frĂĽher Schutz
  • â—‹ Beide verbrennen exakt gleich schnell
  • â—‹ Bilal verbrennt frĂĽher
Die Hauttypen I bis VI reagieren verschieden — hellere Typen verbrennen schneller. Die Spannweite ist normal; der Schutz richtet sich nach dem eigenen Typ.