Fortpflanzung und Ausbreitung von Samenpflanzen
Welche Bestandteile hat ein Samen?
Erklärung: Ein Samen besteht aus drei Teilen: der Samenschale (Schutz), dem Embryo (Keimling) und dem Nährgewebe (Energievorrat für die Keimung).
Was ist die Frucht einer Pflanze?
Erklärung: In der Biologie ist die Frucht die Hülle, die sich aus dem Fruchtknoten nach der Befruchtung entwickelt. Sie enthält die Samen und hilft bei deren Ausbreitung.
Wie werden die Samen des Löwenzahns verbreitet?
Erklärung: Löwenzahnsamen haben ein federleichtes Schirmchen (Pappus), das sie wie ein Fallschirm durch den Wind tragen lässt.
Welche Ausbreitungsstrategie nutzt die Klette?
Erklärung: Die Klette hat Haken an ihren Früchten, die sich im Fell von Tieren verfangen. So werden die Samen weitergetragen — ein Vorbild für den Klettverschluss!
Die Kirsche wird von Tieren verbreitet, die die Frucht fressen und den Samen anderswo ausscheiden.
Erklärung: Richtig! Vögel und andere Tiere fressen Kirschen. Der harte Samen übersteht die Verdauung und wird an einem anderen Ort ausgeschieden.
Das FlĂĽgelfrucht-Prinzip der Ahornfrucht wurde in der Technik beim ___ nachgeahmt.
Erklärung: Die Flügelfrüchte des Ahorns rotieren wie ein Propeller im Wind. Dieses Prinzip wird in der Bionik genutzt — z. B. beim Hubschrauber.
Was versteht man unter Bionik?
Erklärung: Bionik verbindet Biologie und Technik. Ingenieure lassen sich von Lösungen aus der Natur inspirieren — z. B. Klettverschluss (Klette) oder Propeller (Ahornfrucht).
Welche Vermehrung ist ungeschlechtlich?
Erklärung: Ausläufer, Knollen und Ableger entstehen ohne Verschmelzung von Keimzellen — die Nachkommen sind genetisch gleich. Kirsche und Kern entstehen geschlechtlich über Befruchtung.
Welches ist ein Beispiel fĂĽr ungeschlechtliche Fortpflanzung bei Pflanzen?
Erklärung: Ausläufer sind ein Beispiel für ungeschlechtliche Fortpflanzung. Die neue Pflanze ist genetisch identisch mit der Mutterpflanze — ein Klon.
Welcher Faktor ist fĂĽr die Keimung eines Samens NICHT notwendig?
Erklärung: Die meisten Samen keimen auch im Dunkeln. Sie brauchen vor allem Wasser, Sauerstoff und eine geeignete Temperatur. Einige wenige Samen (Lichtkeimer) brauchen zusätzlich Licht.
Ohne Wasser kann kein Samen keimen.
Erklärung: Richtig! Wasser ist für die Keimung unbedingt nötig. Es lässt den Samen quellen und aktiviert die Stoffwechselprozesse im Keimling.
Bei einem Experiment zur Keimung nennt man den Versuch ohne die untersuchte Variable den ___.
Erklärung: Der Kontrollversuch zeigt, was ohne die veränderte Variable passiert. So kann man den Einfluss dieser Variable erkennen.
In einem Experiment werden zwei Gruppen Bohnensamen untersucht: Gruppe A bekommt Wasser, Gruppe B nicht. Alles andere ist gleich. Was ist hier die Variable?
Erklärung: Die Variable ist der Faktor, der verändert wird — hier die Wasserzufuhr. Alle anderen Bedingungen (Temperatur, Licht, Bohnensorte) bleiben gleich (Konstanten).
Ordne die Schritte der Keimung in die richtige Reihenfolge.
Erklärung: Die Keimung beginnt mit der Wasseraufnahme. Dann bricht die Schale auf, die Wurzel wächst zuerst in den Boden (Verankerung, Wasseraufnahme), danach der Stängel nach oben zum Licht.
Bei der ungeschlechtlichen Fortpflanzung sind die Nachkommen genetisch verschieden von der Mutterpflanze.
Erklärung: Falsch! Bei der ungeschlechtlichen Fortpflanzung (z. B. Ausläufer) sind die Nachkommen genetisch identisch mit der Mutterpflanze — sie sind Klone.
Welche Aussage ĂĽber Ausbreitungsstrategien ist richtig?
Erklärung: Fleischige Früchte (z. B. Beeren, Kirschen) locken Tiere an. Die Tiere fressen die Frucht und scheiden die Samen an anderen Orten aus.
Samen enthalten einen ___, der die Energie fĂĽr die Keimung liefert.
Erklärung: Das Nährgewebe (Endosperm) ist der Energievorrat im Samen. Es versorgt den Keimling mit Nährstoffen, bis er selbst Fotosynthese betreiben kann.
Ein Löwenzahn bildet in einem Jahr über 2000 Samen. Wie viele davon werden im Durchschnitt selbst zu einer blühenden Pflanze, wenn der Bestand gleich bleibt?
Erklärung: Fast alle Samen landen an ungeeigneten Stellen, werden gefressen oder verdrängt. Die Überproduktion sichert, dass wenige durchkommen — ein Grundbaustein der natürlichen Selektion.