Tiefenzonen des Meeres — Licht, Druck und Kälte
In welcher Tiefe können Algen im offenen Meer wachsen?
Erklärung: Algen brauchen Licht für die Photosynthese. Genug Licht gibt es nur in der obersten Schicht, bis etwa 200 m. In 600 m ist es dämmrig, in 3 000 m völlig dunkel.
Ein Tauchroboter misst 2 °C, völlige Dunkelheit und einen Wasserdruck von rund 300 bar. In welcher Tiefe ist er ungefähr?
Erklärung: Je 10 m Tiefe kommt etwa 1 bar dazu: 3 000 m ergeben rund 300 bar. In 300 m wären es erst rund 30 bar, und es wäre noch nicht ganz dunkel.
Mit je 10 m Wassertiefe steigt der Druck um etwa ___ bar.
Erklärung: Eine 10 m hohe Wassersäule drückt mit etwa 1 bar — so stark wie die ganze Lufthülle über uns.
Wie groĂź ist allein der Wasserdruck in 50 m Tiefe?
Erklärung: 50 m sind fünfmal 10 m, also etwa 5 bar. Die Zahl der Meter ist nicht die Zahl der bar.
In 2 000 m Tiefe wachsen Algen und Seegras gut, weil das Wasser dort viele Nährstoffe enthält.
Erklärung: Nährstoffe allein reichen nicht. Ohne Licht kann keine Pflanze und keine Alge Photosynthese betreiben — und in 2 000 m ist es völlig dunkel.
In der dunklen Tiefsee unter 1 000 m leben Fische, Krebse und Tintenfische.
Erklärung: Die Tiefsee ist nicht leer. Viele Tiere leben dort, obwohl es dunkel und kalt ist. Manche erzeugen ihr eigenes Licht.
Eine Seegurke lebt auf dem Meeresboden in 4 000 m Tiefe. Woher kommt ihre Nahrung?
Erklärung: In 4 000 m wachsen keine Algen. Die Nahrung der Tiefsee kommt fast ganz von oben: Reste von Plankton, Kot und tote Tiere sinken als „Meeresschnee“ langsam zum Boden. Auch ein langsames Tier braucht Nahrung.
Reste toter Lebewesen, die langsam in die Tiefe sinken, nennt man Meeres___.
Erklärung: Im Scheinwerfer eines Tauchboots sehen die sinkenden Flocken aus wie Schneefall. Für die meisten Tiefseetiere ist dieser Meeresschnee die wichtigste Nahrung.
Welches Tier lebt in der dunklen Tiefsee?
Erklärung: Der Tiefsee-Anglerfisch lockt Beute mit einem leuchtenden Köder an — in völliger Dunkelheit. Seepferdchen leben in Seegraswiesen, Clownfische in Korallenriffen: beide im flachen, hellen Wasser.
Am Äquator ist das Meer an der Oberfläche 28 °C warm. Wie warm ist es dort in 3 000 m Tiefe?
Erklärung: Die Sonne erwärmt nur die oberste Schicht. Kaltes Wasser ist schwerer und sinkt nach unten — darum ist das Tiefenwasser überall auf der Erde nur 0 bis 4 °C warm, auch unter den Tropen.
In 500 m Tiefe ist es am Tag noch nicht völlig dunkel, aber das Licht reicht nicht mehr für die Photosynthese.
Erklärung: Zwischen etwa 200 m und 1 000 m liegt die Dämmerzone: ein schwacher blauer Schimmer, zu wenig für Algen. Erst darunter ist es ganz dunkel.
Was fehlt Algen in 1 500 m Tiefe zum Wachsen?
Erklärung: Wasser und gelöstes Kohlenstoffdioxid gibt es in der Tiefe genug. Es fehlt das Licht, das die Energie für die Photosynthese liefert.
Ein Pottwal jagt in über 1 000 m Tiefe nach Tintenfischen, muss aber zum Atmen wieder an die Oberfläche.
Erklärung: Pottwale sind Säugetiere und atmen Luft. Sie tauchen mit einem Atemzug oft eine Stunde lang in die dunkle Tiefe. Manche Tiere wechseln also zwischen den Zonen.
Wie tief ist die tiefste bekannte Stelle des Meeres im Marianengraben?
Erklärung: Der Marianengraben im Pazifik ist fast 11 000 m tief — tiefer, als der Mount Everest hoch ist. Im Durchschnitt ist das Meer rund 3 700 m tief.