Tiefenzonen des Meeres — Licht, Druck und Kälte
Ocean Depth Zones — Light, Pressure and Cold
Die Kinder ordnen Lebewesen und Messwerte den Zonen des Meeres zu: In der lichtdurchfluteten Zone bis etwa 200 m wachsen Algen und Plankton; in der Dämmerzone bis etwa 1 000 m reicht das Licht nicht mehr für die Photosynthese; darunter ist es dauerhaft dunkel, 0–4 °C kalt, und der Druck steigt je 10 m Tiefe um etwa 1 bar. Daraus schließen sie, dass in der Tiefe keine Produzenten wachsen und die Nahrung als „Meeresschnee“ von oben herabsinkt. Abgebaut werden die Vorstellungen, die Tiefsee sei leblos und Pflanzen wüchsen überall im Meer. Das bereitet Nahrungsnetze, das Leben an Tiefseequellen ohne Sonnenlicht (Biologie 9) und den Wasserdruck in der Physik vor.
Voraussetzungen (1)
In welcher Tiefe können Algen im offenen Meer wachsen?
Mit je 10 m Wassertiefe steigt der Druck um etwa ___ bar.
In 2 000 m Tiefe wachsen Algen und Seegras gut, weil das Wasser dort viele Nährstoffe enthält.
In der dunklen Tiefsee unter 1 000 m leben Fische, Krebse und Tintenfische.
Welches Tier lebt in der dunklen Tiefsee?
Was fehlt Algen in 1 500 m Tiefe zum Wachsen?
Ein Pottwal jagt in über 1 000 m Tiefe nach Tintenfischen, muss aber zum Atmen wieder an die Oberfläche.
Wie tief ist die tiefste bekannte Stelle des Meeres im Marianengraben?
Ein Tauchroboter misst 2 °C, völlige Dunkelheit und einen Wasserdruck von rund 300 bar. In welcher Tiefe ist er ungefähr?
Wie groĂź ist allein der Wasserdruck in 50 m Tiefe?
Eine Seegurke lebt auf dem Meeresboden in 4 000 m Tiefe. Woher kommt ihre Nahrung?
Reste toter Lebewesen, die langsam in die Tiefe sinken, nennt man Meeres___.
Am Äquator ist das Meer an der Oberfläche 28 °C warm. Wie warm ist es dort in 3 000 m Tiefe?
In 500 m Tiefe ist es am Tag noch nicht völlig dunkel, aber das Licht reicht nicht mehr für die Photosynthese.