Elektromagnetisches Spektrum
Welche Reihenfolge der elektromagnetischen Strahlung ist nach zunehmender WellenlÀnge korrekt?
ErklÀrung: Von kurzer zu langer WellenlÀnge: Gammastrahlung < Röntgen < UV < sichtbares Licht < Infrarot < Mikrowellen < Radiowellen.
Auf der Sonne starten gleichzeitig ein Radiosignal und ein Röntgenblitz Richtung Erde. Beide treffen nach derselben Zeit ein.
ErklĂ€rung: Richtig. Im Vakuum breiten sich alle elektromagnetischen Wellen mit derselben Geschwindigkeit c â 3·10âž m/s aus â unabhĂ€ngig von ihrer WellenlĂ€nge.
Sichtbares Licht hat WellenlÀngen im Bereich von etwa 400 nm (violett) bis ___ nm (rot).
ErklÀrung: Das sichtbare Spektrum reicht von ca. 400 nm (violett/blau) bis ca. 700 nm (rot).
Berechne die Frequenz von grĂŒnem Licht (λ = 550 nm) in THz. (c = 3·10âž m/s; 1 THz = 10ÂčÂČ Hz). Runde auf ganze THz.
ErklĂ€rung: f = c/λ = 3·10âž / (550·10â»âč) = 3·10âž / 5,5·10â»â· = 5,45·10Âč⎠Hz = 545 THz.
Welches PhÀnomen erklÀrt das Wellenmodell des Lichts NICHT?
ErklÀrung: Der Photoeffekt (Herauslösen von Elektronen durch Licht) kann nur mit dem Photonenmodell erklÀrt werden: E = h·f. Das Wellenmodell versagt hier; Interferenz und Beugung dagegen sind seine Paradebeispiele.
Infrarotstrahlung hat eine höhere Frequenz als sichtbares Licht.
ErklĂ€rung: Falsch. Infrarot hat eine gröĂere WellenlĂ€nge und damit niedrigere Frequenz als sichtbares Licht (f = c/λ: gröĂeres λ â kleineres f).
Im Photonenmodell hat jedes Photon die Energie E = ___ · f.
ErklĂ€rung: E = h·f (h = Planck'sches Wirkungsquantum â 6,63·10â»ÂłâŽ J·s). Die Energie eines Photons ist proportional zur Frequenz.
Extrem lichtschwaches Licht fĂ€llt auf einen Doppelspalt; ein empfindlicher Schirm registriert Photon fĂŒr Photon. Was zeigt der Schirm nach langer Zeit?
ErklĂ€rung: Das ist der Welle-Teilchen-Dualismus in einem Bild: Jedes Photon kommt als einzelner Punkt an (Teilchenaspekt), aber die Verteilung der vielen Punkte folgt dem Interferenzmuster der Welle. Zwei getrennte Streifen zeigte nur ein reiner KĂŒgelchen-Strom â den es nicht gibt.
Radiowellen mit f = 100 MHz: Berechne die WellenlÀnge in Metern.
ErklĂ€rung: λ = c/f = 3·10âž / (100·10â¶) = 3·10âž / 10âž = 3 m.
UV-Strahlung hat mehr Energie pro Photon als rotes Licht.
ErklĂ€rung: Richtig. UV hat eine kĂŒrzere WellenlĂ€nge und höhere Frequenz als rotes Licht. Da E = h·f, ist die Photonenenergie von UV gröĂer.
Welche Anwendung nutzt Mikrowellenstrahlung?
ErklĂ€rung: Mikrowellen (λ â mmâcm) regen WassermolekĂŒle in Speisen zu Schwingungen an und erwĂ€rmen sie so. Röntgenaufnahmen nutzen Röntgenstrahlung, UV brĂ€unt die Haut.
Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum betrĂ€gt c â 3 · 10___ m/s.
ErklĂ€rung: c â 3·10âž m/s = 300 000 km/s.
Röntgenstrahlung mit λ = 0,1 nm: Berechne die Frequenz in Hz als Potenz von 10 (gib den Exponenten an).
ErklĂ€rung: f = c/λ = 3·10âž / (0,1·10â»âč) = 3·10âž / 10â»Âčâ° = 3·10Âčâž Hz. Der Exponent (GröĂenordnung) ist 18.
Welche elektromagnetische Strahlung wird von der Erde als WĂ€rmestrahlung abgegeben?
ErklĂ€rung: Die Erde gibt aufgrund ihrer Temperatur hauptsĂ€chlich Infrarotstrahlung ab. Je heiĂer ein Objekt, desto kurzwelliger seine Strahlung (Wien'sches Verschiebungsgesetz).
Elektromagnetische Wellen benötigen ein Medium zur Ausbreitung.
ErklĂ€rung: Falsch. Elektromagnetische Wellen breiten sich auch im Vakuum aus â im Gegensatz zu mechanischen Wellen (Schall), die ein Medium brauchen.