Mit mir selbst reden wie mit einem Freund
Jonas ist vor der Mathearbeit nervös. Welchen Satz sagt Jonas mit Abstand zu sich?
Erklärung: Mit dem eigenen Namen und „du“ spricht man zu sich wie zu einem Freund. Gleicher Inhalt in der Ich-Form schafft weniger Abstand, und Beschimpfen ist kein Abstand.
Sara wartet hinter der Bühne auf ihren Auftritt. Welchen Satz sagt Sara mit Abstand zu sich?
Erklärung: Der Name schafft Abstand, der Inhalt hilft. Beides zusammen macht den Satz stark.
Emre steht vor dem Start beim Schwimmwettkampf. Welchen Satz sagt Emre mit Abstand zu sich?
Erklärung: Mit „du“ und dem Namen redet Emre wie ein Trainer mit sich. Eine Drohung an sich selbst macht nervöser.
Lina sitzt seit zehn Minuten vor einer schweren Aufgabe. Welchen Satz sagt Lina mit Abstand zu sich?
Erklärung: Der Satz spricht Lina von außen an und zeigt einen nächsten Schritt.
Tom hat sich mit seinem Bruder gestritten und denkt abends darüber nach. Welche Frage stellt sich Tom mit Abstand?
Erklärung: Wer auf sich schaut wie auf einen anderen, versteht den Streit besser und wird weniger wütend. „Immer mir“ und „immer gemein“ halten die Wut fest.
Mia wurde in der Pause ausgelacht und grübelt zu Hause. Welche Frage stellt sich Mia mit Abstand?
Erklärung: Die Frage mit dem eigenen Namen schaut von außen auf die Lage und sucht etwas, das hilft. Die anderen beiden drehen sich im Kreis.
Ole hat beim Vorlesen gestottert. Seine Freundin hätte er so getröstet. Welchen Satz sagt Ole mit Abstand zu sich?
Erklärung: Der Prüfstein: Würde ich das einem Freund sagen? Den tröstenden Satz schon, die Beschimpfung nie.
Ida sagt vor dem Diktat leise zu sich: „Ida, du schaffst das.“ Das ist ein guter Zug.
Erklärung: Sich mit dem eigenen Namen ansprechen schafft Abstand und kann Nervosität senken.
Kai sagt zu sich: „Kai, du Trottel!“ Weil er seinen Namen benutzt, ist das ein hilfreiches Selbstgespräch.
Erklärung: Der Name allein reicht nicht. Hilfreich ist ein Satz, den man auch einem Freund sagen würde.
„Ich bin aufgeregt“ und „Lea, du bist aufgeregt“ meinen dasselbe. Der zweite Satz schafft mehr Abstand.
Erklärung: Gleicher Inhalt, andere Blickrichtung. Mit Namen und „du“ schaut man von außen auf sich.
Paul ist zwölf. Mit sich selbst wie mit einem Freund zu reden, hilft in seinem Alter nicht mehr.
Erklärung: Selbstgespräch mit Abstand hilft Kindern und Erwachsenen — es wurde mit Fünftklässlern und mit Erwachsenen untersucht.
Nora ist vor dem Elfmeter nervös. Sie sagt zu sich: „___, du hast genau diesen Schuss geübt.“
Erklärung: Mit dem eigenen Namen spricht Nora zu sich wie eine Trainerin zu ihrer Spielerin.
Ben will nach dem verlorenen Spiel nicht grübeln. Er sagt zu sich: „Ben, ___ hast heute zweimal gut verteidigt.“
Erklärung: „Du“ statt „ich“: Ben redet mit sich wie mit einem Mitspieler.
Elif hat Angst vor dem Zahnarzt. Welchen Satz sagt Elif mit Abstand zu sich?
Erklärung: Name plus eine echte Erinnerung, die beruhigt. Spott über die eigene Angst macht sie größer.