Trainingslehre (Sporttheorie)
Welche Trainingswoche führt am ehesten zu Superkompensation?
Erklärung: Anpassung braucht einen überschwelligen Reiz UND die Erholung danach. Schmerz ist ein Warnsignal, kein Ziel; ohne Pausen bleibt die Superkompensation aus und es droht Übertraining.
Tim hat nach jedem Krafttraining zwei Tage lang stechende Schmerzen im Ellbogen. Das zeigt, dass sein Training wirkt.
Erklärung: Anstrengung ist nötig, Schmerz nicht. Stechender Gelenkschmerz deutet auf Überlastung oder Verletzung hin — ein Grund, Belastung zu senken.
Mia setzt den nächsten Trainingsreiz jedes Mal schon nach 12 Stunden, obwohl sie noch erschöpft ist. Wie entwickelt sich ihre Leistung über Wochen?
Erklärung: Kommt der Reiz in die Ermüdungsphase, kann der Körper nicht überkompensieren; die Leistung fällt ab (Übertraining). Belastung und Erholung müssen im richtigen Verhältnis stehen.
Jonas trainiert nur alle zwei Wochen einmal. Was passiert mit dem Leistungsgewinn aus einer Einheit?
Erklärung: Die Superkompensation ist zeitlich begrenzt. Kommt der nächste Reiz zu spät, ist das erhöhte Niveau schon wieder abgebaut — Training braucht Kontinuität.
Lea macht seit einem Jahr jede Woche exakt dieselben 20 Liegestütze. Welche Änderung bringt sie am ehesten weiter?
Erklärung: Ein Reiz, an den der Körper angepasst ist, ist nicht mehr überschwellig. Das Prinzip der progressiven Belastungssteigerung verlangt, die Belastung schrittweise zu erhöhen.
Ein trainierter Läufer, der jeden Tag 10 Minuten gemütlich spazieren geht, verbessert damit seine Ausdauerleistung.
Erklärung: Für ihn ist der Reiz unterschwellig: Er stört das Gleichgewicht des Körpers nicht und löst keine Anpassung aus. Was überschwellig ist, hängt vom Trainingszustand ab.
„8 × 200 m, dazwischen je 90 Sekunden Trabpause." Welches Belastungsnormativ beschreiben die 90 Sekunden?
Erklärung: Die Dichte ist das zeitliche Verhältnis von Belastung und Pause innerhalb einer Einheit. Der Umfang wäre die Gesamtstrecke (1600 m), die Intensität das Tempo pro Lauf.
Ein Plan ändert nur eine Angabe: statt mit 60 % nun mit 80 % der Maximalkraft. Welches Belastungsnormativ wurde erhöht?
Erklärung: Die Intensität ist die Stärke des einzelnen Reizes (Gewicht, Tempo, Prozent vom Maximum). Häufigkeit zählt die Einheiten pro Woche, Dauer die Länge eines Reizes.
3 Sätze mit je 12 Kniebeugen ergeben einen Belastungsumfang von ___ Wiederholungen.
Erklärung: Der Umfang ist die Gesamtmenge einer Einheit: 3 · 12 = 36 Wiederholungen. Er wächst, ohne dass der einzelne Reiz stärker wird.
Ein Plan ändert nur eine Angabe: statt zwei nun drei Einheiten pro Woche. Welches Belastungsnormativ wurde erhöht?
Erklärung: Die Häufigkeit zählt die Einheiten pro Woche. Die Dichte betrifft Belastung und Pause innerhalb einer Einheit, der Umfang die Gesamtmenge einer Einheit.
Ole hat acht Wochen lang regelmäßig Ausdauer trainiert und setzt dann drei Wochen ganz aus. Seine gewonnene Ausdauer bleibt in dieser Zeit vollständig erhalten.
Erklärung: Anpassungen bilden sich ohne Reiz wieder zurück (Reversibilität) — Ausdauer schon nach wenigen Wochen merklich. Training braucht Kontinuität.
Lea will ihre Zeit über 5 km verbessern. Welche Trainingswoche passt zu diesem Ziel?
Erklärung: Der Körper passt sich an genau die Belastung an, die er bekommt (Spezifität). Ein 5-km-Lauf ist eine Ausdauerleistung; Kraft und kurze Sprints trainieren andere Fähigkeiten.
Stechender Schmerz beim Training — Zeichen für Fortschritt oder für Überlastung?
Antwort:
Überlastung
Erklärung: Schmerz ist ein Schaden-Signal. Der Trainingsreiz muss anstrengen, aber Anpassung entsteht durch Reiz plus Erholung, nicht durch Schmerz.
Anpassung über das Ausgangsniveau hinaus, die in der Erholung nach einem Reiz entsteht — Fachbegriff?
Antwort:
Superkompensation
Erklärung: Reiz → Ermüdung → Wiederherstellung → Superkompensation. Der nächste Reiz sollte in diese Phase fallen.
Reize fallen immer wieder in die Ermüdungsphase, die Leistung sinkt dauerhaft — wie heißt der Zustand?
Antwort:
Übertraining
Erklärung: Zu kurze Pausen verhindern die Superkompensation; die Leistung fällt unter das Ausgangsniveau.
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungsnormativ?
Hattest du es gewusst?
Antwort:
eine Stellgröße, mit der man die Belastung eines Trainings plant
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: eine Stellgröße, mit der man die Belastung eines Trainings plant?
Antwort:
Belastungsnormativ
Welche fünf Belastungsnormative gibt es?
Hattest du es gewusst?
Antwort:
Belastungsintensität, Belastungsdauer, Belastungsumfang, Belastungsdichte, Belastungshäufigkeit
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungsintensität?
Antwort:
die Stärke des einzelnen Reizes
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: die Stärke des einzelnen Reizes?
Antwort:
Belastungsintensität
Belastungsintensität — wie lautet der Oberbegriff?
Antwort:
Belastungsnormativ
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungsdauer?
Antwort:
wie lange ein einzelner Reiz wirkt
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: wie lange ein einzelner Reiz wirkt?
Antwort:
Belastungsdauer
Belastungsdauer — wie lautet der Oberbegriff?
Antwort:
Belastungsnormativ
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungsumfang?
Antwort:
die Gesamtmenge der Reize in einer Einheit
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: die Gesamtmenge der Reize in einer Einheit?
Antwort:
Belastungsumfang
Belastungsumfang — wie lautet der Oberbegriff?
Antwort:
Belastungsnormativ
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungsdichte?
Antwort:
das Verhältnis von Belastung und Pause in einer Einheit
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: das Verhältnis von Belastung und Pause in einer Einheit?
Antwort:
Belastungsdichte
Belastungsdichte — wie lautet der Oberbegriff?
Antwort:
Belastungsnormativ
Trainingsplanung — was beschreibt der Begriff Belastungshäufigkeit?
Antwort:
wie oft pro Woche trainiert wird
Trainingsplanung — welcher Begriff beschreibt: wie oft pro Woche trainiert wird?
Antwort:
Belastungshäufigkeit
Belastungshäufigkeit — wie lautet der Oberbegriff?
Antwort:
Belastungsnormativ