Vom Gen zum Merkmal – Genotyp und Phänotyp
From Gene to Trait — Genotype and Phenotype
Zwischen Gen und Merkmal steht ein Protein: Ein Gen ist ein Abschnitt der DNA, der über ein Protein zu einem sichtbaren Merkmal beiträgt — verschiedene Varianten desselben Gens heißen Allele. Der Genotyp ist die Erbanlage (welche Allele eine Zelle trägt), der Phänotyp das tatsächlich ausgeprägte Merkmal; beide sind nicht dasselbe. Jede Körperzelle enthält dieselben Gene, nutzt aber nicht alle. Das räumt zwei häufige Fehlvorstellungen aus (Lewis und Wood-Robinson 2000) — „Gen gleich Merkmal“ und „verschiedene Zellen haben verschiedene Gene“ — und macht die Mendelschen Regeln deutbar statt bloß rechenbar.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Welches ist ein Beispiel fĂĽr ein Gen?
Verschiedene Varianten desselben Gens nennt man ___.
Die Gesamtheit der Erbanlagen eines Lebewesens heiĂźt ___.
Das sichtbare Erscheinungsbild eines Lebewesens nennt man ___.
Eine Leberzelle und eine Hautzelle desselben Menschen enthalten dieselben Gene.
Eine Muskelzelle enthält andere Gene als eine Nervenzelle.
Eine Erbse hat die Allele Rr und trägt rote Blüten. Was ist ihr Genotyp?
Wie wirkt ein Gen auf ein Merkmal?
Ein Gen ist dasselbe wie das Merkmal, das man am Körper sieht.
Eineiige Zwillinge haben denselben Genotyp. Warum können sie sich trotzdem leicht unterscheiden?
Jemand trägt die Blutgruppen-Allele A und 0, sichtbar ist Blutgruppe A. Was zeigt dieses Beispiel?
Wenn ein Gen in einer Zelle nicht abgelesen wird, verschwindet es aus dieser Zelle.
Zwei gelbsamige Erbsenpflanzen sehen gleich aus. Welcher Versuch zeigt, ob eine davon das Allel für grüne Samen verdeckt trägt?
Ein rezessives Allel kann im Genotyp vorhanden sein, ohne im Phänotyp sichtbar zu werden.