Mendelsche Regeln
Mendelian Laws of Inheritance
Die drei Mendelschen Regeln beschreiben, wie Merkmale bei der Kreuzung weitergegeben werden: Uniformität (die F1 aus reinerbigen Eltern ist gleichförmig), Spaltung (in der F2 treten die Merkmale im Verhältnis 3:1 wieder auf) und Unabhängigkeit (zwei Merkmale werden getrennt vererbt). Ursache ist die Meiose: Bei der Bildung der Keimzellen werden die Chromosomen — und damit die Allele — zufällig auf die Zellen verteilt. Mit dominant-rezessiven Allelen lassen sich Kreuzungsergebnisse und ihre Zahlenverhältnisse so vorhersagen. Die Verhältnisse sind kein Rechenritual, sondern stehen für tatsächliche Merkmalsvererbung.
Vorrechnen (1)
Voraussetzungen (2)
Was ist die Meiose?
Menschliche Körperzellen haben 46 Chromosomen. Wie viele Chromosomen hat eine menschliche Keimzelle (Ei- oder Samenzelle)?
Die 1. Mendelsche Regel heiĂźt auch ___regel.
Ein dominantes Allel setzt sich im Erscheinungsbild (Phänotyp) immer gegenüber einem rezessiven durch.
Wenn ein Organismus zwei verschiedene Allele fĂĽr ein Merkmal besitzt (z. B. Aa), nennt man ihn ___.
Das äußere Erscheinungsbild eines Organismus nennt man den ___, den Genotyp dagegen beschreibt seine genetische Ausstattung.
Geschlechtliche Fortpflanzung erzeugt genetisch identische Nachkommen.
Ein Karyogramm ist eine geordnete Darstellung aller ___ einer Zelle.
Was besagt die Spaltungsregel (2. Mendelsche Regel)?
Zwei Eltern mit Genotyp Aa werden gekreuzt. Welches Verhältnis der Genotypen erwarten wir in der F2?
Bei der Meiose werden homologe Chromosomen zufällig auf die Keimzellen verteilt.
Was ist Trisomie 21 (Down-Syndrom)?
Was versteht man unter Präimplantationsdiagnostik (PID)?
Warum fĂĽhrt die Meiose zu genetischer Vielfalt?
Was ist das Grundprinzip der Gentechnik?
Die Nutzung der Gentechnik ist ausschlieĂźlich positiv zu bewerten.
Bei einer Kreuzung Aa × Aa: Wie viel Prozent der F2-Generation zeigen den rezessiven Phänotyp?