Das Teelicht auf der Küchenwaage
The Tealight on the Kitchen Scale
Ein Teelicht brennt vier Stunden lang auf einer offenen Küchenwaage; die Anzeige fällt von 12 g auf 2 g, gleichmäßig um 2,5 g pro Stunde. Die Kinder schieben die Zeit selbst vor und lesen die Waage ab. Die Beobachtung scheint die Fehlvorstellung „was brennt, verschwindet" zu bestätigen (Andersson 1986) — der Abschnitt hält fest, dass die offene Waage nur zeigt, was auf ihr liegen bleibt, nicht, was in die Luft geht. Diese Lücke führt zur Stahlwolle, die beim Brennen schwerer wird.
Die Frage lässt sich mit einer
Zehn Gramm sind von der Waage verschwunden. Sie sagt aber nur etwas über das, was auf ihr liegen bleibt. Über der Flamme steigt warme Luft auf, und alles, was mit ihr nach oben zieht, verlässt die Waage, egal ob es vernichtet ist oder nur woanders. Um die beiden Möglichkeiten zu unterscheiden, braucht es eine Verbrennung, bei der die Waage etwas anderes zeigt.
Eine Stumpenkerze steht auf einer offenen Waage, die 250 g anzeigt. Sie brennt eine Stunde. Was zeigt die Waage danach?
Ein Teelicht wiegt mit Schale 14 g; die leere Schale mit Docht wiegt 2 g. Das Teelicht brennt ganz herunter. Was zeigt die Waage zum Schluss?
Eine Kerze wiegt um 18 Uhr 60 g und um 21 Uhr 48 g. Wie viel Gramm verliert sie im Mittel pro Stunde?
Dass die Waage unter einer offenen Kerze leichter wird, beweist, dass das Wachs vernichtet wird.
Ein Holzscheit von 2 kg verbrennt im Lagerfeuer und hinterlässt nur etwa 20 g Asche. Die übrigen fast 2 kg sind vernichtet.
Ein Teelicht mit 10 g Wachs brennt gleichmäßig in 4 Stunden ab. Wie viel Wachs ist nach 1,5 Stunden noch übrig?