Redewendungen und Sprichwörter
Figurative Language
Redewendungen und Sprichwörter meinen etwas anderes, als ihre Wörter wörtlich sagen: Wer „Tomaten auf den Augen hat", trägt kein Gemüse im Gesicht, sondern übersieht das Offensichtliche. Solche festen Wendungen — „jemandem einen Bären aufbinden" — und Sprichwörter — „Übung macht den Meister" — tragen eine übertragene Bedeutung, die man kennen oder aus dem Bild erschließen muss. Zwischen wörtlichem und übertragenem Sinn zu unterscheiden, ist der entscheidende Schritt. Wer das Bild erkennt, stolpert beim Lesen nicht mehr über bildhafte Sprache.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Was bedeutet 'jemandem einen Baeren aufbinden'?
Das Sprichwort 'Uebung macht den Meister' bedeutet, dass man durch Ueben besser wird.
Ergaenze das Sprichwort: 'Wer zuletzt lacht, lacht am ___.'
Welcher Ausdruck ist eine Redewendung?
Was bedeutet 'Tomaten auf den Augen haben'?
Ordne die Redewendungen ihrer Bedeutung zu.
Ergaenze die Redewendung: 'Da liegt der ___ begraben.' (Bedeutung: Das ist der Kern des Problems)
Welches Sprichwort passt zur Situation: Ein Kind hat lange fuer eine Pruefung gelernt und besteht sie gut.
'Jemandem auf den Zahn fuehlen' bedeutet, dass ein Zahnarzt die Zaehne untersucht.
Was bedeutet 'sich etwas hinter die Ohren schreiben'?
Erklaere die Bedeutung: 'Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht ___.' Bedeutung: Wer Kleines nicht schaetzt, verdient auch Grosses nicht.
Ordne: Welche Ausdruecke sind Sprichwoerter (allgemeine Lebensweisheiten) und welche sind Redewendungen (feste Wendungen)?
Ein Kind aus einem anderen Land versteht die Redewendung 'Es regnet Bindfaeden' nicht. Was wuerdest du erklaeren?
Verwende die Redewendung in einem Satz: 'ins Schwarze treffen' (Bedeutung: genau das Richtige sagen/tun). 'Mit deiner Antwort hast du ___'
Redewendungen koennen in verschiedenen Sprachen ganz unterschiedlich sein, auch wenn sie das Gleiche bedeuten.