Gesprächsregeln und Präsentieren

Conversation Rules and Presenting

Deutsch Klasse 5 16 Aufgaben
SprechenHöranalyseKerncurriculum

Gesprächsregeln für die Gruppe und das erste Referat: an Beiträge anknüpfen, zusammenfassen, was der andere gesagt hat, Adressaten im Blick behalten; beim Präsentieren Stichwortzettel, Blickkontakt, Tempo. Das Kind beurteilt Gesprächs- und Vortragsausschnitte; die eigentliche Leistung zeigt sich im Vortrag und wird vom Guide beurteilt. Vorgebeugt wird dem vorgelesenen Referat (Text ablesen statt frei sprechen). Bereitet Kommunikationsmodelle (K8) und Rhetorik und Debatte (Tiefe Lg.T1) vor.

Leicht
Multiple Choice #1 15s â–¶ Testen

Welche Gesprächsregel ist am wichtigsten für eine erfolgreiche Verständigung?

  • â—‹ Möglichst laut sprechen
  • â—Ź Andere aussprechen lassen und aufmerksam zuhören
  • â—‹ Immer als Erster sprechen
  • â—‹ Nur kurze Sätze verwenden
Grundregel für jedes Gespräch: Andere ausreden lassen und aufmerksam zuhören, bevor man selbst spricht.
Wahr / Falsch #2 10s â–¶ Testen

In einem Gespräch sollte man auf die Beiträge anderer eingehen.

âś“ Wahr
Richtig! Man nimmt Bezug auf das, was andere gesagt haben, z. B. durch Zusammenfassen, Nachfragen oder Ergänzen.
LĂĽckentext #3 12s â–¶ Testen

Wenn man die Meinung eines anderen zusammenfasst, zeigt man, dass man ___ zugehört hat.

âś“ Antwort: aufmerksam
Aufmerksames Zuhören zeigt sich darin, dass man den Beitrag anderer wiedergeben und darauf eingehen kann.
Multiple Choice #4 15s â–¶ Testen

Welches Hilfsmittel eignet sich für eine Präsentation in der 5. Klasse?

  • â—‹ Nur aus dem Kopf sprechen ohne Vorbereitung
  • â—Ź Ein Plakat mit Stichwörtern und Bildern
  • â—‹ Den gesamten Text vorlesen
  • â—‹ Ein 20-seitiges Handout
Ein Plakat als Anschauungsmaterial hilft dem Publikum, dem Vortrag zu folgen. Man spricht frei dazu.
Wahr / Falsch #5 10s â–¶ Testen

Beim Vorlesen sollte man auf Leserichtigkeit und angemessenes Tempo achten.

âś“ Wahr
Richtig! Flüssiges, sinnbetontes Vorlesen mit richtigem Tempo hilft den Zuhörern, den Text zu verstehen.
Multiple Choice #6 15s â–¶ Testen

Was sind nonverbale Mittel beim Sprechen?

  • â—‹ Fachwörter und Fremdwörter
  • â—Ź Mimik, Gestik und Blickkontakt
  • â—‹ GroĂź- und Kleinschreibung
  • â—‹ Konjunktionen und Präpositionen
Nonverbale Mittel (ohne Worte) sind Gesichtsausdruck (Mimik), Handbewegungen (Gestik) und Blickkontakt.
LĂĽckentext #7 12s â–¶ Testen

Gesichtsausdruck nennt man in der Fachsprache ___.

âś“ Antwort: Mimik
Mimik = Gesichtsausdruck, Gestik = Handbewegungen und Körperhaltung.
Multiple Choice #8 15s â–¶ Testen

Wie kann man seine Meinung im Gespräch begründen?

  • â—‹ Einfach lauter werden
  • â—Ź Einen Grund nennen: 'Ich finde das, weil...'
  • â—‹ Die Meinung der anderen ignorieren
  • â—‹ Nichts sagen
Eine Meinung begrĂĽndet man mit 'weil' oder 'denn' und nennt einen nachvollziehbaren Grund.
Multiple Choice #9 15s â–¶ Testen

Was ist KEINE gute Gesprächsregel?

  • â—‹ Andere ausreden lassen
  • â—‹ Sich melden, bevor man spricht
  • â—Ź Anderen ins Wort fallen, wenn man etwas Wichtiges sagen will
  • â—‹ Beim Thema bleiben
Ins Wort fallen ist unhöflich und stört das Gespräch. Man wartet, bis der andere fertig gesprochen hat.
Wahr / Falsch #10 10s â–¶ Testen

Gespräche können helfen, Konflikte zu lösen.

âś“ Wahr
Richtig! Durch respektvolles Sprechen und Zuhören kann man Konflikte klären und Kompromisse finden.
LĂĽckentext #11 12s â–¶ Testen

Handbewegungen und Körperhaltung beim Sprechen nennt man ___.

âś“ Antwort: Gestik
Gestik umfasst alle Bewegungen von Händen, Armen und Körper, die das Gesagte unterstützen.
Wahr / Falsch #12 12s â–¶ Testen

Beim Vortragen eines Gedichts sollte man es auswendig und sinnbetont vorsprechen.

âś“ Wahr
Richtig! Gedichte trägt man frei (auswendig) und sinnbetont vor — mit passender Betonung, Pausen und Stimmführung.
Mittel
Multiple Choice #1 15s â–¶ Testen

Was bedeutet 'Adressatenbezug' beim Sprechen?

  • â—‹ Man spricht immer den Lehrer an.
  • â—Ź Man passt seine Sprache an die Zuhörer an.
  • â—‹ Man schreibt eine Adresse auf den Brief.
  • â—‹ Man spricht möglichst schnell.
Adressatenbezug heißt: Man überlegt, wer zuhört, und passt Wortwahl, Tempo und Inhalt an das Publikum an.
Multiple Choice #2 15s â–¶ Testen

Was sollte man beim sinnbetonten Vorlesen verändern?

  • â—‹ Man liest alles gleich laut und schnell.
  • â—Ź Man variiert Lautstärke und Sprechtempo je nach Inhalt.
  • â—‹ Man flĂĽstert den ganzen Text.
  • â—‹ Man liest möglichst schnell.
Sinnbetontes Vorlesen bedeutet: bei spannenden Stellen langsamer, bei wörtlicher Rede die Stimme verändern, Pausen setzen.
Multiple Choice #3 20s â–¶ Testen

Was macht eine gute Präsentation aus?

  • â—‹ Man liest den gesamten Text vom Blatt ab.
  • â—Ź Man spricht frei, hat einen erkennbaren Aufbau und nutzt Anschauungsmaterial.
  • â—‹ Man spricht möglichst schnell, damit alles in die Zeit passt.
  • â—‹ Man zeigt möglichst viele Bilder ohne Erklärung.
Eine gute Präsentation: freies Sprechen, klare Gliederung (Einleitung, Hauptteil, Schluss), Plakate oder Bilder zur Veranschaulichung.
Multiple Choice #4 20s â–¶ Testen

Welche Aussage passt zur Grundform 'Argumentieren'?

  • â—‹ Gestern war ich im Zoo und habe Löwen gesehen.
  • â—‹ Der Löwe lebt in der Savanne und frisst Fleisch.
  • â—Ź Ich finde, wir sollten den Zoo besuchen, weil man dort viel ĂĽber Tiere lernt.
  • â—‹ Zuerst kauft man eine Eintrittskarte, dann geht man hinein.
Argumentieren = Meinung äußern + Begründung. 'Ich finde... weil...' ist eine typische Argumentationsstruktur.