Epische Kleinformen
Short Prose Forms
Kurze erzählende Formen und ihre Merkmale: Kurzgeschichte (Einstieg in medias res, offenes Ende, Alltagsfigur), Anekdote (pointierte Begebenheit einer realen Person), Parabel (Bildebene → Sachebene), Fabel, Kalendergeschichte (Hebel). Das Kind ordnet Textanfänge und -enden einer Form zu. Vorgebeugt wird der Gleichsetzung „kurz = Kurzgeschichte". Ziel: Kurzprosa-Analyse (K8), Novelle und Roman (K9); die Parabel führt zur Bildlogik der Gleichnisse in Religion/Ethik und zu Kafka.
Voraussetzungen (3)
Ermöglicht (2)
Was versteht man unter 'epischen Kleinformen'?
Welches Merkmal ist typisch fĂĽr eine Kurzgeschichte?
In einer Kurzgeschichte kommen typischerweise nur wenige Figuren vor.
Ein Ende, bei dem die Handlung nicht vollständig aufgelöst wird und der Leser zum Nachdenken angeregt wird, nennt man ein ___ Ende.
Was ist die 'Pointe' einer Kurzgeschichte oder Anekdote?
Welches Merkmal gehört NICHT zur Kurzgeschichte?
Welche Erzählperspektive liegt vor, wenn der Erzähler 'ich' sagt und die Geschichte aus seiner Sicht erzählt?
Die Zeitgestaltung in Kurzgeschichten umfasst meist einen sehr kurzen Zeitraum.
Welche Gattung erzählt typischerweise von Tieren, die menschliche Eigenschaften tragen?
Der lateinische Fachbegriff für einen Erzähleinstieg 'mitten in die Dinge hinein' lautet ___.
Was ist eine Parabel?
„Ein Besucher bat Albert Einstein, ihm sein Labor zu zeigen. Einstein zog lächelnd einen Füller aus der Jackentasche.“ Welche Kleinform ist das?
Welche Frage hilft bei der Analyse der Figurengestaltung?
Eine Parabel hat immer eine moralische oder philosophische Lehre.
Bei der Textanalyse unterscheidet man die Bildebene und die ___ebene einer Parabel.
Was ist typisch fĂĽr die Sprache in Kurzgeschichten?
Ordne die epischen Kleinformen nach der Komplexität ihrer Deutung (am einfachsten zuerst).