Der Lernschneeball
The Learning Snowball
Ein einziges Projekt, das ein Kind will, erzeugt Bedarf nach genau der Fertigkeit, die es dafür braucht. Die Lernsoftware liefert sie auf dem Stand des Kindes, und das Fertige sät das nächste, schwerere Projekt. So wird aus einer Saat sich selbst tragende Motivation. Der Schneeball rollt größtenteils von allein; Erwachsene stoßen ihn an und schaufeln ihn frei.
Fido beschreibt das mit einem Bild, dem
Ein Kind nimmt sich ein echtes
Die Erwachsenen greifen dabei nur an wenigen Stellen ein. Eine Lernbegleiter:in schlägt das erste Projekt vor und hilft gezielt, wenn der Ball ins Stocken gerät, etwa mit einer Werkstatt oder einer Einzelstunde. Dazwischen halten Engine und Projekt einander in Gang. Das deutlichste Zeichen, dass es läuft: Kinder bringen sich gegenseitig etwas bei, und um Projekte herum bilden sich Teams. Die knappe Aufmerksamkeit der Erwachsenen gehört dann dem Anstoßen und Freischaufeln, nicht dem Dauerbetrieb.
Das klingt, als lerne ein Kind einfach, was es will. Gemeint ist
etwas anderes: Kind und Engine entscheiden auf verschiedenen Ebenen.
Das Kind wählt auf der Projekt-Ebene, und darüber
kann es gut urteilen: Was will ich zustande bringen? Die
Engine ordnet auf der Themen-Ebene: Welches Thema
kommt als Nächstes, auf dem Stand dieses Kindes, sicher beherrscht
erst ab 90 Prozent? Diese Reihenfolge kann ein Kind als Anfänger
nicht selbst finden, deshalb bleibt sie bei der Engine. Das eine
liefert den Grund, das andere die Reihenfolge, und im Zusammenspiel
entsteht der
Damit der Schneeball überhaupt ins Rollen kommt, zählt die erste
Fragen, Einwände, Lust mitzudenken? Schreiben Sie uns – wir antworten persönlich.