Wie die Inhalte modelliert sind
How the Content Is Modeled
Der ganze Lehrplan ist ein einziges Wissensnetz: jedes Thema ein Knoten mit seinen Voraussetzungen, Konzepten und Übungen; eine eigene Lehrplan-Ansicht hält die LehrplanPLUS-Zuordnung fest, die Wissensart soll als Etikett hinzukommen. Artikel und Fälle sind selbst Knoten, die Themen beobachten, statt sie zu ersetzen. Geschrieben ist alles als Text (YAML), wie Code geprüft und in App und Explorer ausgespielt.
Der ganze Lehrplan liegt bei uns als Daten vor: die
Wissensarten, die Modi, die Orientierungen, die Stufen. Er bildet ein
einziges
Der kleinste Baustein ist das
Über die Voraussetzungen verbinden sich die Themen zu einem Netz, nicht zu einer Liste. Weil das Modell weiß, was auf was aufbaut, kann die Mastery-Engine ein Kind dort abholen, wo es steht, und nicht dort, wo sein Jahrgang steht. Sie legt ihm immer das nächste Thema vor, dessen Voraussetzungen schon erfüllt sind. Die Karte zeigt, was es gibt. Das Netz zeigt, was für dieses Kind als Nächstes drankommt.
Jedes Thema, jede Übung, jeder Artikel ist eine lesbare Textdatei, die wie Programmcode geprüft und versioniert wird. Kaputte Verweise und fehlende Angaben fallen beim Bauen auf, nicht erst im Klassenzimmer. Aus diesen Dateien entstehen die App, der Lehrplan-Explorer und die Daten im Hintergrund. Auch eine Stufe, die noch keine Themen hat, ist ausdrücklich verzeichnet. Deshalb kann der Explorer offen sagen, wo ein Fach noch wächst.
Damit lässt sich die Frage vom Anfang beantworten. Schulstunden, Fach für Fach, behandeln jedes Wissen gleich. Bei uns entscheidet die Wissensart, wie und zu welcher Tageszeit etwas gelernt wird, und das Wissensnetz führt jedes Kind in seinem Tempo durch denselben Lehrplan. Noch nicht fertig ist beides: Die Wissensart steht noch nicht an jedem Thema, und viele Stufen haben ihre Inhalte noch nicht.
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