Das Kind misst den eigenen Puls (15 Sekunden zĂ€hlen, mal 4), schĂ€tzt die maximale Herzfrequenz mit der Faustformel 220 minus Lebensalter und rechnet daraus seinen Ausdauerbereich aus â etwa 60 bis 80 Prozent davon. Mit einer gemessenen Zahl entscheidet es, ob ein Lauf zu locker, passend oder zu hart war. Die Faustformel ist eine grobe SchĂ€tzung (Fox, Naughton & Haskell 1971; genauer Tanaka et al. 2001: 208 â 0,7 · Alter); sie gibt einen Bereich, keinen exakten Wert â das verhindert den Irrtum âmein Herz muss genau auf 166 schlagenâ. Die Rechnung nutzt Prozentrechnung (Mathe 6) in einer Situation, die man am eigenen Körper prĂŒft. Bereitet die Steuerung des Ausdauertrainings im eigenen Trainingsblock (Pf3) und die Energiebereitstellung der Sporttheorie vor.
Lea ist 12. Wo beginnt ungefÀhr ihr Ausdauerbereich (60 % der geschÀtzten maximalen Herzfrequenz)?
â bei etwa 125 SchlĂ€gen pro Minute
â bei etwa 132 SchlĂ€gen pro Minute
â bei etwa 148 SchlĂ€gen pro Minute
Erst das Maximum: 220 â 12 = 208. Dann 60 % davon: 0,6 · 208 â 125. 132 entsteht, wenn man 60 % von 220 nimmt und das Alter vergisst; 148, wenn man 60 SchlĂ€ge abzieht statt 60 Prozent zu nehmen.
Die Faustformel sagt fĂŒr Paul (13) eine maximale Herzfrequenz von 207. Also kann sein Herz nie schneller als 207 schlagen.
â Falsch
220 â Alter ist nur eine grobe SchĂ€tzung. Bei einzelnen Menschen weicht der echte Wert oft um 10â20 SchlĂ€ge ab â sie liefert einen Bereich, kein Gesetz.