Atmosphärische Zirkulation — Passatkreislauf und ITC
Atmospheric circulation — trade-wind cell and ITCZ
Am Äquator steigt stark erwärmte, feuchte Luft auf — in der innertropischen Konvergenzzone (ITC) bilden sich Wolken und täglicher Zenitalregen, das ist der Regenwaldgürtel. Diese Luft sinkt bei etwa 30° Breite trocken wieder ab, löst die Wolken auf und schafft den Wüstengürtel; am Boden strömt sie als Passat zum Äquator zurück. Mit dem wandernden Zenitstand der Sonne verschiebt sich die ITC im Jahreslauf — daher die Regen- und Trockenzeiten der Tropen. Wüsten sind also nicht trocken, „weil es dort so heiß ist" oder weil sie der Sonne näher lägen, sondern weil dort absinkende Luft die Wolkenbildung verhindert.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Über Singapur (1° Nord) steht die Sonne mittags fast senkrecht. Was macht die bodennahe Luft dort?
In Manaus am Amazonas (3° Süd) geht fast jeden Nachmittag ein Gewitterregen nieder. Was ist die Ursache?
Wüsten wie die Sahara sind trocken, weil sie näher an der Sonne liegen als andere Gebiete.
Die Zone, in der die Passatwinde beider Halbkugeln zusammenströmen und die Luft aufsteigt, heißt ___ (Abkürzung).
Der Regenwald im Kongobecken und die Sahara gehören zum selben Luftkreislauf.
Was geschieht mit der Luft bei etwa 30° Breite (z. B. über der Sahara)?
Jakarta liegt nahe am Äquator und ist ganzjährig heiß. Ist es dort deshalb auch besonders trocken?
Im Juli steht die Sonne senkrecht nahe dem nördlichen Wendekreis. Wo liegt dann der Regengürtel der ITC?
Was erklärt Regenzeit und Trockenzeit in den wechselfeuchten Tropen (z. B. in der Savanne)?
Aus welcher Richtung wehen die Passatwinde auf der Nordhalbkugel zur ITC?
Sahara, Arabische Wüste und die Wüsten Australiens liegen alle nahe 20–30° Breite. Was erzeugt diesen Wüstengürtel?
Über dem Azorenhoch sinkt Luft großräumig ab. Ist der Himmel dort deshalb meist wolkenarm?