Die Römer in Bayern — Raetien, Limes und Castra Regina
The Romans in Bavaria — Raetia, the Limes and Castra Regina
15 v. Chr. erobern Drusus und Tiberius das Alpenvorland; daraus wird die Provinz Raetien mit der Hauptstadt Augusta Vindelicum — Augsburg. Das Kind liest Spuren vor der eigenen Haustür als Quellen: die Porta Praetoria des Legionslagers Castra Regina (179 n. Chr.) mitten in Regensburg, den Raetischen Limes als bewachte, aber durchlässige Grenze, lateinische Lehnwörter wie Mauer, Fenster, Straße und Wein. Die Fehlvorstellung, die es abbaut: „Der Limes war eine Mauer wie in China“ und „München war römisch“ (gegründet erst 1158). Bereitet den Längsschnitt Bayern (Jgst. 8) und die Lateinkultur (Alltag in Rom) vor.
Voraussetzungen (1)
Welche Stadt war die Hauptstadt der römischen Provinz Raetien?
München war eine römische Stadt.
Welches deutsche Wort stammt vom lateinischen „fenestra“?
Die römische Grenzanlage aus Wall, Graben, Palisade und Wachtürmen hieß ___.
Welches Ereignis liegt am frĂĽhesten?
179 n. Chr. wird an der Donau das Legionslager Castra Regina gebaut. Welche heutige Stadt steht darauf?
Ein Händler bringt um 150 n. Chr. Wein aus Italien über die Alpen nach Augsburg. Auf welcher Straße reist er?
Der Limes war eine lĂĽckenlose Mauer, die niemand ĂĽberqueren durfte.
In Straubing finden Archäologen Paraderüstungen und Gesichtsmasken römischer Reiter. Was für eine Quelle ist das?
Um 260 n. Chr. gaben die Römer den Limes auf und zogen die Grenze an Donau und Iller zurück.
Ein römischer Feldherr sucht einen Platz für ein Legionslager an der Nordgrenze Raetiens. Welcher Ort passt am besten?
Ein Kelte lebt um 200 n. Chr. in Raetien. Was zeigt, dass er romanisiert ist?
Das deutsche Wort „Straße“ geht auf das lateinische „via strata“ zurück, den gepflasterten Weg.