Soziale Frage
The Social Question
Die Industrialisierung brachte eine neue Massenarmut: Kinderarbeit, 14-Stunden-Tage und Mietskasernen kennzeichneten die Lage der Arbeiterschaft. Auf diese „soziale Frage“ antworteten konkurrierende Lösungen — Selbsthilfe in Gewerkschaften und Genossenschaften, kirchliche Sozialreform, Unternehmerpaternalismus, staatliche Sozialgesetzgebung und die Systemkritik von Marx und Engels, die den Kapitalismus ganz überwinden wollte. Jeder Ansatz erreichte anderes und nützte anderen. Hier werden die Grundbegriffe Sozialismus und Kommunismus sauber verankert.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Was versteht man unter der 'Sozialen Frage'?
Unter welchen Bedingungen lebten Fabrikarbeiter im 19. Jahrhundert typischerweise?
Gewerkschaften waren Zusammenschlüsse von Arbeitern, um gemeinsam für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu kämpfen.
Den gemeinsamen Kampf der Arbeiter fĂĽr ihre Rechte durch Arbeitsniederlegung nennt man einen ___.
Was war das Ziel der Arbeiterbewegung?
Karl Marx und Friedrich Engels verfassten 1848 das 'Kommunistische ___', in dem sie die Arbeiter zur Revolution aufriefen.
Nach Marx folgen Kapitalismus, Sozialismus und Kommunismus aufeinander. In welcher Stufe gibt es weder Klassen noch einen Staat?
Welcher Lösungsansatz für die Soziale Frage kam von der Kirche?
Unternehmer wie Alfred Krupp versuchten, die Soziale Frage durch betriebliche ___ zu lösen: Werkswohnungen, Betriebskrankenkassen, Schulen.
Welche Rolle spielte Ferdinand Lassalle fĂĽr die Arbeiterbewegung?
Marx forderte die gewaltsame Revolution der Arbeiterklasse gegen die Kapitalisten.
Welche heutige Meldung entspricht am ehesten der Sozialen Frage des 19. Jahrhunderts?
Alle Lösungsansätze für die Soziale Frage setzten auf Revolution.
Was ist ein 'Proletarier' im Sinne von Marx?
Die beiden Hauptbegriffe, die Karl Marx für die gegensätzlichen Klassen der Industriegesellschaft verwendete, sind Bourgeoisie und ___.