Was sich ändert, was bleibt — unsere Lebenswelt im Wandel
What Changes, What Stays — Our Everyday World Over Time
Heimat- und SachunterrichtKlasse 213 Aufgaben
GeschichteKontinuität und WandelMigrationGemeinschaft
Die Kinder sortieren an Beispielen aus ihrem Umfeld, was sich verändert hat und was gleich geblieben ist: Omas Schulzeit 1965 und heute (Fangen in der Pause bleibt, das Tablet ist neu), der Marienplatz auf einem Foto von 1960 (das Rathaus steht noch, die Autos sind weg) und München als Stadt, in die seit Jahrzehnten Menschen ziehen — aus Italien, der Türkei, Griechenland, später aus Syrien oder der Ukraine — und mit ihnen Läden, Speisen, Sprachen, während Tram, Kirche und Geburtstagsfeier bleiben. Abgebaut werden „Früher war alles anders“ und „Zuwanderung gibt es erst seit Kurzem“: Wandel und Kontinuität stehen immer nebeneinander (von Reeken 2017, „Historisches Lernen im Sachunterricht“; GDSU 2013, historische Perspektive). Bereitet die Ortsgeschichte (hsu.grade4.geschichte-wohnort), Mobilität früher und heute (hsu.grade4.mobilitaet-frueher-heute) und Migration in Europa (geographie.grade7.migration-in-europa) vor.
Vieles hat sich verändert, aber nicht alles: Auch Opa ging zur Schule, spielte mit Freunden und hatte eine Familie. Neben dem Wandel gibt es immer auch Dinge, die bleiben.
Dass Menschen aus anderen Ländern nach München ziehen, gibt es erst seit ein paar Jahren.
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Schon vor über 60 Jahren kamen viele Menschen aus Italien, Griechenland, der Türkei und anderen Ländern zum Arbeiten nach München. Zuwanderung gehört lange zur Geschichte der Stadt.