Moderne Kunst betrachten — „Das kann doch jeder!"
Looking at Modern Art — "Anyone Could Do That!"
Viele denken: abstrakte Bilder seien „schlecht gemalt", weil man nicht erkennt, was sie zeigen. Aber ein Bild muss nichts abbilden, um gut zu sein. Farbe, Form, Linie und Anordnung können für sich wirken — ruhig, laut, fröhlich, wild. Wer genau hinschaut und beschreibt, was er sieht und fühlt, merkt: hinter dem scheinbar Einfachen steckt eine Entscheidung. Grundlage sind die Werke der Moderne aus LehrplanPLUS Ku1/2 (Klee, Kandinsky, Marc, Miró) und Parsons' (1987) Befund, dass Kinder Bilder zunächst nach Naturtreue beurteilen. Das bereitet die Epochenvergleiche ab Klasse 5 und die Bildanalyse vor.
Ermöglicht (1)
Ein Bild ist nur gut, wenn man genau erkennt, was es zeigt.
Welches Bild ist abstrakt?
Ein Bild besteht aus spitzen, zackigen roten und gelben Linien. Wie wirkt es eher?
Welches Bild wirkt eher ruhig?
Ein Bild ist höher als breit. Welches Format hat es?
Auf einem Bild hat eine Katze riesige Augen und einen winzigen Körper. Wie ist sie dargestellt?
Franz Marc malte Pferde blau. Warum?
Paul Klee malte manche Bilder wie ein Kind, weil er nicht besser malen konnte.
Du siehst ein Bild ohne Gegenstand. Welcher Satz beschreibt, was du wirklich siehst?