Ein Passwort, eine Phishing-Mail, ein Foto im Klassenchat: Die Kinder erkennen konkrete Gefahren (Phishing, Trojaner, Fake News, Cybermobbing) an Beispielen, bauen sichere Passwörter und wissen, welche Daten personenbezogen sind und was das Recht auf informationelle Selbstbestimmung schützt. Sie üben, wie man reagiert, wenn man selbst betroffen ist. Dokumentierte Fehlvorstellung: ein Virenscanner schütze vor allen Gefahren, und was im privaten Chat steht, bleibe privat. Verbindet Informatik mit Ethik und Medienbildung. Bereitet Datenschutz und Verschlüsselung (Kryptologie) in Klasse 9 und 10 vor.
Welches ist KEIN Beispiel fĂĽr digitale Kommunikation?
â—‹ E-Mail
â—‹ Messenger-Nachrichten
â—Ź Ein Brief per Post
â—‹ Soziale Netzwerke
Ein Brief per Post ist analoge Kommunikation. Digitale Kommunikation findet über elektronische Geräte und das Internet statt: E-Mail, Messenger, soziale Netzwerke usw.
â—Ź Absichtliches und wiederholtes Beleidigen, Bedrohen oder BloĂźstellen einer Person ĂĽber digitale Medien
â—‹ Das Hacken eines Computers
â—‹ Das Versenden von Spam-E-Mails
Cybermobbing ist die absichtliche, wiederholte Schikane einer Person ĂĽber digitale Medien (Chat, soziale Netzwerke, Foren). Es kann schwere psychische Folgen haben und ist strafbar.
Man darf Fotos von anderen Personen ohne deren Erlaubnis im Internet veröffentlichen.
âś“ Falsch
Falsch! Jeder hat das Recht am eigenen Bild. Man darf Fotos von anderen nur mit deren Einwilligung veröffentlichen. Verstöße können rechtliche Folgen haben.
â—‹ Es ist kurz und einfach zu merken, wie '123456'.
● Es ist mindestens 8 Zeichen lang und enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.
â—‹ Es ist der eigene Name.
â—‹ Es ist fĂĽr alle Konten gleich.
Ein sicheres Passwort ist lang, enthält verschiedene Zeichenarten und ist nicht leicht zu erraten. Nie den eigenen Namen, Geburtsdatum oder '123456' verwenden! Für jedes Konto ein eigenes Passwort nutzen.
Man sollte fĂĽr alle Online-Konten dasselbe Passwort verwenden, damit man es nicht vergisst.
âś“ Falsch
Falsch! Wenn ein Passwort gestohlen wird, hätten Angreifer Zugang zu allen Konten. Man sollte für jedes Konto ein eigenes, sicheres Passwort verwenden. Ein Passwort-Manager kann beim Merken helfen.
â—Ź Absichtlich verbreitete Falschinformationen, die wie echte Nachrichten aussehen
â—‹ Lustige Meldungen
â—‹ Alte Nachrichten
Fake News sind bewusst erfundene oder verfälschte Nachrichten, die sich über soziale Medien schnell verbreiten. Man sollte Nachrichtenquellen immer kritisch prüfen und mit seriösen Quellen abgleichen.
In sozialen Netzwerken sollte man möglichst wenig persönliche Informationen veröffentlichen.
âś“ Wahr
Richtig! Je weniger persönliche Daten man teilt, desto sicherer ist man vor Missbrauch, Identitätsdiebstahl und Cybermobbing. Einmal veröffentlichte Daten können schwer wieder gelöscht werden.
Was sollte man tun, wenn man Opfer von Cybermobbing wird?
â—‹ ZurĂĽckmobben
â—Ź Beweise sichern (Screenshots), Vertrauensperson informieren und die Person blockieren
○ Nichts tun und hoffen, dass es aufhört
○ Seinen Account löschen
Bei Cybermobbing: 1) Beweise sichern (Screenshots), 2) Vertrauensperson (Eltern, Lehrkraft) informieren, 3) Täter blockieren und melden. Nie allein damit bleiben!
● Alle Daten, die einer bestimmten Person zugeordnet werden können (Name, Adresse, Geburtsdatum, Fotos usw.)
â—‹ Nur die Telefonnummer
â—‹ Nur das Passwort
Personenbezogene Daten umfassen alles, was eine Person identifizierbar macht: Name, Adresse, E-Mail, Telefonnummer, Geburtsdatum, Fotos, Standortdaten, IP-Adresse usw. Sie sind durch das Datenschutzrecht geschĂĽtzt.
● Ein Programm oder Gerät, das den Datenverkehr überwacht und unerwünschte Verbindungen blockiert
â—‹ Ein Virenprogramm
â—‹ Ein Teil des Betriebssystems zum Speichern von Dateien
Eine Firewall kontrolliert den ein- und ausgehenden Datenverkehr eines Computers oder Netzwerks. Sie blockiert unerwĂĽnschte Verbindungen und schĂĽtzt so vor Angriffen aus dem Internet.
● Ein Schadprogramm, das sich als nützliche Software tarnt und unbemerkt schädliche Funktionen ausführt
â—‹ Ein Antivirenprogramm
â—‹ Eine Suchmaschine
Ein Trojaner (benannt nach dem Trojanischen Pferd) tarnt sich als harmlose Software. Im Hintergrund kann er Daten stehlen, den Computer fernsteuern oder weitere Schadsoftware nachladen.
● Der Versuch, über gefälschte E-Mails oder Webseiten persönliche Daten (Passwörter, Bankdaten) zu stehlen
â—‹ Das Versenden vieler E-Mails
â—‹ Das Herunterladen von Musik
Beim Phishing (von 'fishing' = angeln) versuchen Betrüger, mit gefälschten E-Mails oder Webseiten an persönliche Daten zu gelangen. Immer die Absenderadresse und URL genau prüfen!
Das Recht, zu bestimmen, was mit den eigenen persönlichen Daten geschieht, nennt man ___.
âś“ Antwort: Datenschutz
Datenschutz gibt jedem das Recht, ĂĽber die Verwendung seiner personenbezogenen Daten zu bestimmen. In der EU regelt die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) dieses Recht.
â—Ź Eine versteckte Kostenfalle, bei der man unbemerkt einen kostenpflichtigen Vertrag abschlieĂźt
â—‹ Ein Newsletter
â—‹ Ein kostenloser Streaming-Dienst
Bei einer Abofalle werden Kosten auf Webseiten versteckt, sodass Nutzer unbemerkt einen kostenpflichtigen Vertrag eingehen. Immer das Kleingedruckte lesen und bei verdächtigen Angeboten vorsichtig sein!
Alle Maßnahmen sind wichtig. Sichere Passwörter sind die Grundlage, da sie die häufigste Angriffsstelle sind. Aktuelle Software schließt bekannte Sicherheitslücken. Virenschutz und Firewall ergänzen den Schutz.