MediaciĂłn und Textproduktion (B1)
Mediation and Text Production (B1)
Die Lernenden geben deutsche Alltagstexte (Aushang, Speisekarte, E-Mail, Schul-Homepage) sinngemäß auf Spanisch für eine bestimmte Person wieder: das Wesentliche auswählen, kulturelle Unterschiede erklären (Noten von 1 bis 6 ↔ 0 bis 10), das Register anpassen (tú gegenüber Gleichaltrigen, usted im formellen Brief). Mediation ist nach dem GER-Begleitband (2020) keine Wort-für-Wort-Übersetzung, sondern Vermittlung von Bedeutung für einen Adressaten; der typische Fehler ist das Übersetzen jedes Satzes. Dazu kommen Aufbau und Redemittel für eigene kurze Texte (E-Mail, Meinung, Blogeintrag) — das Abiturformat.
Anrede: E-Mail an deine Austauschpartnerin Carmen.
Schlussformel: Anfrage an ein Hotel in Sevilla.
Meinungstext, letzter Absatz: „___, los beneficios del uniforme son más importantes que sus desventajas.“
Aushang: „Wegen Bauarbeiten ist die Bibliothek bis 15. Mai geschlossen.“ Deine Austauschpartnerin fragt, ob sie heute hin kann.
Elternbrief: „Am Freitag gehen wir klettern. Bitte Sportkleidung mitbringen. Die Kosten (10 €) übernimmt die Schule.“ Dein Austauschpartner fragt: „¿Tengo que pagar algo?“
Aushang: „Das Hallenbad ist am Montag wegen Reinigung geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Dein Gast fragt, ob ihr am Montag schwimmen könnt. Du sagst: „No, el lunes la piscina está cerrada por limpieza.“ Das ist eine gute Mediation.
Anrede: Anfrage an ein Hotel in Sevilla.
E-Mail an deine Austauschpartnerin Carmen: „¿PodrĂa usted decirme a quĂ© hora llega su tren?“ Das passt.
Meinungstext: „___, el uniforme escolar es una buena idea.“
Meinungstext: „Los móviles ayudan a buscar información. ___, distraen mucho en clase.“
Meinungstext: „El uniforme es barato. ___, evita la presión de las marcas.“
Dein spanischer Gast hat eine „4“ in Mathe bekommen und versteht die Note nicht.
Speisekarte: „Schweinebraten mit Knödeln“. Ein Gast aus Madrid fragt, was das ist.