Schwimmen (GS)
Swimming (primary)
Das Kind gewöhnt sich ans Wasser — ins Wasser ausatmen, schweben, gleiten, springen, tauchen — und lernt dann eine erste Schwimmart in der Grobform, meist Brustschwimmen. Der typische Fehler ist, den Kopf hoch zu halten und die Luft anzuhalten: Der Körper hängt schräg, das Kind strampelt ohne Gleitphase. Marken sind das Seepferdchen (Sprung vom Beckenrand, 25 m schwimmen, Gegenstand aus schultertiefem Wasser holen, Baderegeln) und das Schwimmabzeichen Bronze (Kopfsprung, 200 m in 15 Minuten, Tieftauchen etwa 2 m, Paketsprung) nach der Deutschen Prüfungsordnung Schwimmen 2020; Bronze gilt als „sicher schwimmen“. Geübt wird nur unter Aufsicht einer rettungsfähigen Lehrkraft, Tiefe und Strecke erst nach sicherer Wassergewöhnung. Bereitet Kleider- und Rettungsschwimmen und das Schwimmen ab Klasse 5 vor. Lehrplanbezug: LehrplanPLUS GS Sport, Lernbereich 4.2.
Können & Üben
Wassergewöhnung
Bleibt am Beckenrand, taucht das Gesicht nicht ein.
Taucht, holt einen Gegenstand vom Boden, gleitet kurz.
Bewegt sich angstfrei im Wasser, taucht und gleitet sicher.
Atmung
Hält die Luft an und hebt den Kopf weit aus dem Wasser.
Atmet rhythmisch ins Wasser aus und seitlich/vorn ein.
Koordiniert Atmung und Armzug ĂĽber die ganze Strecke.
Schwimmart
Strampelt ohne Gleitphase, der Körper hängt schräg.
Schwimmt 25 m eine Schwimmart in Bauchlage durch.
Schwimmt die Seepferdchen-/Bronze-Strecke sauber und in Wasserlage.
Baderegeln
Kennt die Baderegeln noch nicht.
Nennt die wichtigsten Baderegeln und hält sich daran.
Erklärt Baderegeln und schätzt Wassertiefe und eigene Kraft ein.
Wassergewöhnung und erste Schwimmart — beaufsichtigt
guided45 min · weekly
schwimmbad
Eine ausgebildete Schwimm-Aufsicht führt Tauchen, Gleiten und die erste Schwimmart im flachen Wasser an. Tiefe und Distanz erst nach gesicherter Wassergewöhnung; das Wasser wird nie unbeaufsichtigt betreten.
swimming-instructor
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