ElektronegativitÀt und PolaritÀt von Bindungen
Electronegativity and Bond Polarity
ElektronegativitĂ€t misst, wie stark ein Atom die gemeinsamen Bindungselektronen anzieht; aus der Differenz der Werte folgt die PolaritĂ€t einer Bindung â von unpolar ĂŒber polar bis zur Ionenbindung als Grenzfall. Bindung ist also nicht schwarz-weiĂ, sondern ein Ăbergang. Entscheidend ist der zweite Schritt: Ein MolekĂŒl mit polaren Bindungen kann als Ganzes unpolar sein, wenn die BindungspolaritĂ€ten sich aus SymmetriegrĂŒnden aufheben (COâ unpolar, HâO polar). Die PolaritĂ€t erklĂ€rt die Löslichkeit und ist die Voraussetzung fĂŒr WasserstoffbrĂŒcken.
Voraussetzungen (2)
Ermöglicht (1)
Was beschreibt die ElektronegativitÀt (EN) eines Atoms?
Das Element mit der höchsten ElektronegativitÀt ist ___.
Wie Àndert sich die ElektronegativitÀt im Periodensystem?
Welche Bindung ist polar?
Bei einer polaren Atombindung markiert man die unsymmetrische Ladungsverteilung mit ___ (griech. Buchstabe + und â).
Bei welcher EN-Differenz spricht man von einer ĂŒberwiegend ionischen Bindung?
ElektronegativitÀten: H 2,2 · C 2,6 · O 3,4 · F 4,0. Welche dieser Bindungen ist am stÀrksten polar?
Wann nennt man ein MolekĂŒl als Ganzes polar?
HâO ist ein polares MolekĂŒl, COâ dagegen nicht â obwohl beide polare Bindungen enthalten.