Sprache und Identität
Language and Identity
Sprache prägt Zugehörigkeit: Varietäten (Dialekt, Soziolekt, Ethnolekt), Mehrsprachigkeit, Anglizismen, Sprachwandel durch digitale Medien, Filterblasen und Framing. Das Kind bestimmt Varietäten, beurteilt Aussagen über Sprachwandel deskriptiv statt normativ und erkennt Framing. Vorgebeugt wird dem Kulturpessimismus („Verfall") und dem Übersehen manipulativer Rahmungen. Ziel: Sprachphilosophie und -reflexion (K13), Abitur-Sprachreflexion; Brücke zu Englisch, Geschichte und Politik.
Voraussetzungen (2)
Ermöglicht (1)
Was versteht man unter einer Sprachvarietät?
Die systematische Veränderung einer Sprache über die Zeit hinweg wird als ___ bezeichnet.
Welches Phänomen beschreibt die zunehmende Verwendung englischer Wörter im Deutschen?
Eine ___ ist eine isolierte Informationswelt, die entsteht, wenn Algorithmen Nutzern nur bestätigende Inhalte anzeigen.
Fake News sind ausschließlich ein Phänomen der sozialen Medien und gab es vor dem Internet nicht.
Was ist 'persuasive Kommunikation'?
Digitale Kommunikation (Chat, Social Media) verändert den Sprachgebrauch, z. B. durch Kürzel, Emojis und informellere Schreibweisen.
Sprachwandel ist grundsätzlich ein Zeichen von Sprachverfall und sollte bekämpft werden.
Was versteht man unter 'Framing' in der Medienkommunikation?
Welches Kommunikationsmodell unterscheidet vier Seiten einer Nachricht?
Die Jugendsprache ist ein Beispiel für einen ___, also eine Sprachvarietät, die an eine bestimmte soziale Gruppe gebunden ist.
Was versteht man unter 'Kohäsion' in einem Text?
Pro-Formen und Deiktika (z. B. 'dieser', 'dort', 'damals') sind sprachliche Mittel der Text___.
Welche Strategie unfairer Kommunikation liegt vor, wenn ein Gesprächspartner nicht das Argument, sondern die Person angreift?
Die Strategie, von einem kritischen Thema abzulenken, indem man ein anderes Problem aufwirft, heiĂźt ___.
Sprache hat einen Einfluss auf das Denken und die Wahrnehmung — diese These wird als Sapir-Whorf-Hypothese bezeichnet.