Sprachkritik und Medien
Language Criticism and Media
Sprache als Werkzeug der Wirklichkeitsdeutung: Euphemismen („Kollateralschaden"), Framing, Schlagwörter, Stilebenen in öffentlicher und privater Kommunikation, konzeptionelle Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Das Kind erkennt beschönigende und rahmende Ausdrücke und wählt das angemessene Register. Vorgebeugt wird der Vorstellung, Sprache sei neutral und Medieninhalt bilde die Realität ab. Ziel: Sprache und Identität (K11), Sprachphilosophie (K13); Brücke zu Politik und Gesellschaft und zu Geschichte (Propaganda).
Voraussetzungen (3)
Ermöglicht (1)
Was versteht man unter 'Sprachkritik'?
Die bewusste Verwendung beschönigender Ausdrücke, z. B. 'Kollateralschaden' statt 'zivile Opfer', nennt man ___.
Sprache ist immer neutral und beeinflusst unser Denken nicht.
Welches Sprachregister ist in einem Bewerbungsschreiben angemessen?
Jugendsprache und Dialekt sind 'falsche' Formen des Deutschen.
Was ist ein Beispiel fĂĽr Sprachwandel in der Gegenwart?
Was bedeutet 'Clickbait' in der Online-Medienlandschaft?
Die Fähigkeit, Medienangebote kritisch zu analysieren, zu bewerten und verantwortungsvoll zu nutzen, nennt man ___kompetenz.
Was versteht man unter 'Framing' in der Medienkommunikation?
Die Unterscheidung zwischen konzeptionell mündlicher und konzeptionell ___ Kommunikation ist in der Medienanalyse wichtig — z. B. ist ein Chat sprachlich eher mündlich, obwohl er schriftlich erfolgt.
Welche Schlagzeile trägt typische Merkmale von Fake News?
Was versteht man unter 'Quellenkritik' im digitalen Zeitalter?
Das kommunikationstheoretische Modell von Schulz von Thun unterscheidet vier Seiten einer Nachricht: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und ___.
Algorithmische Empfehlungssysteme in sozialen Medien können zu 'Filterblasen' führen, die einseitige Informationsaufnahme begünstigen.
Versuch: Gruppe A soll „drei berühmte Musiker“ nennen, Gruppe B „drei berühmte Musikerinnen oder Musiker“. Welches Ergebnis stützt die These, dass Sprache unsere Vorstellung prägt?