Kurven fahren

Riding turns

Fitness und Bewegung Klasse 2
RadfahrenVerkörpertes Können

Das Kind fährt Slalom um Kegel und einen Achter: lenken und sich gleichzeitig in die Kurve legen, ohne die Spur zu verlieren. In der Kurve neigt sich das Rad nach innen — schneller oder enger heißt mehr Schräglage (tan φ = v²/(g·r); bei 3 m/s im 5-m-Bogen etwa 10°). Der typische Fehler ist, auf den Kegel zu schauen statt auf die Lücke, und in engen Bögen zu schleichen, bis das Rad kippt. Geübt wird mit Helm im Hof, Kegel weit gestellt und dann enger. Bereitet „Handzeichen und Schulterblick“ vor, denn jedes Abbiegen endet in einer Kurve, und ist Teil des Parcours der Radfahrprüfung (Slalom, Achter).

Können & Üben

Kurven und Slalom

Fährt Kurven nur weit und unsicher, stößt Kegel um.

Fährt einen Slalom und einen Achter um die Kegel ohne abzusetzen.

Weicht Hindernissen flüssig aus und wählt selbst die saubere Linie durch den Parcours.

Kegel-Parcours — Lern-zu-fahren-Stationen

workshop

45 min · weekly

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Flache, autofreie Fläche mit Kegeln und Kreide in Stationen: Helm- und ABC-Check, Gleitbahn, Geradeaus-Spur, Haltelinie, Slalom/Achter, Umsehen-und-Zeichen, Frei-Rollen. Kinder rotieren; Richtwert 1 Erwachsene:r auf 6 Kinder; sichere ältere Kinder (Stufe 4) betreuen je eine Station. Gehalten wird das Kind, nie das Rad.

competent-cyclist

4–12

In der Kurve wird aus dem Gegner der ersten Abschnitte ein Werkzeug: Das Rad muss sich in die Kurve neigen. Beim Fahren im Bogen zieht die Bahnkrümmung den Fahrer nach außen; legt sich das Rad nach innen, zeigen Gewicht und Kurvenzug zusammen genau die Radebene entlang — das Rad ist in der Kurve im Gleichgewicht, obwohl es schief steht.

Wie schief, sagt eine einzige Formel: Schneller ( größer) oder enger ( kleiner) heißt mehr Schräglage. Bei gemütlichen 3 m/s in einem 5-m-Bogen sind es etwa 10° — kaum sichtbar. Im engen Slalom wird es deutlich mehr, und genau deshalb braucht die Kurve eine stabile Plattform: Lenken, Neigen und Treten passieren gleichzeitig.

Stelle Tempo v und Kurvenradius r ein: Das Rad legt sich genau so weit, dass die Summe aus Gewichtskraft und Kurvenzug (Fz) entlang des Rahmens zeigt.

Geübt wird das nicht mit Formeln, sondern mit Kegeln: Slalom und Achter machen aus „Kurve fahren" hunderte kleine Neige-und-Lenk-Reps. Der Blick führt auch hier — durch die Kurve schauen, auf die Lücke zwischen den Kegeln, nie auf den Kegel selbst (Zielfixierung). Wer schon sicher fährt, kann den Physik-Anteil selbst spüren: Bei einer schnellen Kurve lenkt der Körper für einen Wimpernschlag erst nach außen, um die Schräglage einzuleiten — das ist das „Lenken ins Kippen", absichtlich eingesetzt.

Keine Aufgaben fĂĽr dieses Thema.