Grundgesetz und Demokratie
Basic Law and Democracy
Grund- und Menschenrechte sind eine Errungenschaft mit Geschichte, kein zeitloser Text: Ihr Weg führt von 1776/1789 über die Paulskirche 1848 und Weimar zum Grundgesetz von 1949. Artikel 1 („Die Würde des Menschen ist unantastbar“), die Ewigkeitsklausel und das Prinzip der wehrhaften Demokratie sind bewusste Antworten auf das Scheitern Weimars und die NS-Zeit. Eine Verfassung wird so als gelernte Lehre aus dem Scheitern lesbar — geschrieben von Menschen, die wussten, wie eine Demokratie zerbricht.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (3)
Wann trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft?
Artikel 1 des Grundgesetzes lautet: 'Die WĂĽrde des Menschen ist ___. Sie zu achten und zu schĂĽtzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.'
Warum steht die MenschenwĂĽrde an erster Stelle des Grundgesetzes?
Welche Grundrechte sind im Grundgesetz garantiert?
Die Gewaltenteilung teilt die Staatsgewalt in Legislative (Gesetzgebung), ___ (vollziehende Gewalt) und Judikative (Rechtsprechung).
Wann wurde die UN-Menschenrechtserklärung verabschiedet?
Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung (1776) und die französische Menschenrechtserklärung (1789) waren historische Vorläufer der heutigen Menschenrechte.
Die 'Ewigkeitsklausel' (Art. 79 Abs. 3 GG) schützt bestimmte Grundsätze des Grundgesetzes vor jeder Änderung.
Welcher Vorgang war nach der Weimarer Verfassung möglich, ist nach dem Grundgesetz aber ausgeschlossen?
Das Bundesverfassungsgericht kann Gesetze für verfassungswidrig und damit nichtig erklären.
Was versteht man unter der 'wehrhaften Demokratie'?
Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) von 1950 ermöglicht es Bürgern, den Europäischen Gerichtshof für ___ anzurufen.
Welches Problem bei der Durchsetzung von Menschenrechten besteht bis heute?
Was versteht man unter dem 'konstruktiven Misstrauensvotum' im Grundgesetz?
Die vier 'Mütter des Grundgesetzes' gehörten zum Parlamentarischen Rat. Eine von ihnen war Elisabeth ___.