Grundlagen der Datenmodellierung und Datenbanken

Database Fundamentals

Informatik Klasse 9 15 Aufgaben
InformatikDatenbankenDatenmodellierungRelational

Eine reale Datensammlung (Bibliothek, Vereinsverwaltung) lässt sich objektorientiert zu Klassen mit Attributen abstrahieren und dann in Tabellenschemata überführen — Tabelle, Datensatz, Datentyp, Primärschlüssel. Der Schlüsselbegriff ist wörtlich zentral: ein Attribut, das jeden Datensatz eindeutig identifiziert — der Name taugt dafür nicht, weil zwei Personen ihn teilen können. Dieselbe Klassen-Abstraktion ist Hubwiesers Brücke: Sie trägt anschließend die objektorientierte Programmierung.

Leicht
Multiple Choice #1 15s â–¶ Testen

Die Schulbibliothek will ihre BĂĽcher in einer relationalen Datenbank speichern. Welche Form hat die Speicherung dann?

  • â—Ź eine Tabelle Buecher mit den Spalten ISBN, Titel, Autor und einer Zeile pro Buch
  • â—‹ ein Textdokument, in dem alle BĂĽcher untereinander aufgelistet sind
  • â—‹ ein Ordner mit einer Fotodatei pro Buchcover
Eine relationale Datenbank organisiert Daten in Tabellen (Relationen) mit Zeilen und Spalten. Jede Zeile ist ein Datensatz, jede Spalte ein Attribut. Textdokumente und Bildersammlungen lassen sich nicht gezielt abfragen.
LĂĽckentext #2 10s â–¶ Testen

Eine einzelne Zeile in einer Datenbanktabelle heiĂźt ___.

âś“ Antwort: Datensatz
Ein Datensatz (Tupel) enthält die zusammengehörigen Werte eines Objekts, z. B. Name, Alter, Klasse eines Schülers.
LĂĽckentext #3 10s â–¶ Testen

Ein Attribut, das jeden Datensatz eindeutig identifiziert, heiĂźt ___.

✓ Antwort: Primärschlüssel
Der Primärschlüssel ist ein Attribut (oder eine Kombination), dessen Wert in der Tabelle einmalig ist, z. B. eine Schülernummer.
Multiple Choice #4 15s â–¶ Testen

Die SchĂĽlerdatenbank ist in Betrieb. Welche dieser Aufgaben erledigt das Datenbankmanagementsystem (DBMS)?

  • â—Ź Es prĂĽft beim Speichern, dass keine SchĂĽlernummer doppelt vergeben wird
  • â—‹ Es ĂĽbersetzt Java-Programme in Maschinencode
  • â—‹ Es rechnet die Formeln in einer Tabellenkalkulation aus
Das DBMS (z. B. MySQL, PostgreSQL) verwaltet Speicherung, Zugriff und Integrität der Daten — etwa die Eindeutigkeit des Primärschlüssels. Übersetzen ist Sache des Compilers, Formeln gehören zur Tabellenkalkulation.
Multiple Choice #5 15s â–¶ Testen

Welcher Datentyp eignet sich fĂĽr das Attribut 'Geburtsdatum'?

  • â—‹ INTEGER
  • â—‹ VARCHAR
  • â—Ź DATE
DATE speichert Datumsangaben. INTEGER ist fĂĽr ganze Zahlen, VARCHAR fĂĽr Text.
Multiple Choice #6 15s â–¶ Testen

Welche dieser Angaben gehört zum Tabellenschema der Tabelle Schueler — und nicht zu ihren Daten?

  • â—Ź Name: VARCHAR
  • â—‹ Lena Huber
  • â—‹ Die Tabelle enthält 25 Zeilen
Das Schema beschreibt die Struktur: Attributnamen, Datentypen, Primärschlüssel — z. B. Schueler(SchuelerNr: INTEGER, Name: VARCHAR). „Lena Huber" ist ein gespeicherter Wert, und die Zeilenzahl ändert sich mit den Daten.
Wahr / Falsch #7 12s â–¶ Testen

In der Tabelle Schueler ist SchuelerNr der Primärschlüssel. Zwei Datensätze tragen beide die SchuelerNr 12. Ist das erlaubt?

âś“ Falsch
Nein. Der Primärschlüssel muss jeden Datensatz eindeutig identifizieren — derselbe Wert darf in der Spalte nicht doppelt vorkommen.
Multiple Choice #8 15s â–¶ Testen

Welche Schreibweise beschreibt die Klasse Buch im objektorientierten Datenmodell?

  • â—Ź Buch(Titel: VARCHAR, Seiten: INTEGER)
  • â—‹ Buch("Momo", 304)
  • â—‹ SELECT * FROM Buch
Eine Klasse wird durch ihren Namen und ihre Attribute mit Datentypen beschrieben. Buch("Momo", 304) wäre ein konkretes Objekt, und SELECT ist eine SQL-Abfrage, kein Modell.
Multiple Choice #9 15s â–¶ Testen

Welcher Datentyp eignet sich fĂĽr das Attribut 'Preis' (z. B. 12,99 EUR)?

  • â—‹ INTEGER
  • â—Ź FLOAT/DECIMAL
  • â—‹ VARCHAR
FLOAT oder DECIMAL speichern Dezimalzahlen. INTEGER nur ganze Zahlen, VARCHAR Text.
LĂĽckentext #10 10s â–¶ Testen

VARCHAR ist ein Datentyp fĂĽr ___ (Zeichenketten).

âś“ Antwort: Text
VARCHAR (Variable Character) speichert Zeichenketten variabler Länge, z. B. Namen oder Adressen.
Wahr / Falsch #11 10s â–¶ Testen

Das Attribut istAusgeliehen (ja/nein) der Tabelle Buecher kann als BOOLEAN gespeichert werden.

âś“ Wahr
Richtig. BOOLEAN speichert genau zwei Werte: TRUE oder FALSE — perfekt für Ja/Nein-Angaben wie „ausgeliehen".
Mittel
Wahr / Falsch #1 15s â–¶ Testen

Ein OO-Modell enthält die Klassen Buch und Autor. Bei der Überführung ins relationale Modell entstehen daraus zwei Tabellen.

âś“ Wahr
Richtig. Jede Klasse wird zu einer Tabelle, jedes Attribut zu einer Spalte, jedes Objekt zu einem Datensatz — aus Buch und Autor werden also genau zwei Tabellen.
Multiple Choice #2 15s â–¶ Testen

Welches ist KEIN typischer Bestandteil eines relationalen Datenbanksystems?

  • â—‹ Tabellen
  • â—‹ Abfragen
  • â—Ź Compiler
Ein Compiler übersetzt Programmcode — er gehört nicht zu einem DBMS. Tabellen, Abfragen und Datensätze sind zentrale Bestandteile.
Multiple Choice #3 15s â–¶ Testen

In einer Tabelle 'Buecher' mit Attributen (ISBN, Titel, Autor, Seiten): Welches Attribut eignet sich am besten als Primärschlüssel?

  • â—‹ Titel
  • â—‹ Autor
  • â—Ź ISBN
Die ISBN ist weltweit eindeutig für jedes Buch. Titel und Autor können doppelt vorkommen, Seiten sowieso.
LĂĽckentext #4 15s â–¶ Testen

Eine Abfrage an eine Datenbank kann als ___ interpretiert werden: Eingabe ist die Tabelle, Ausgabe die Ergebnistabelle.

âś“ Antwort: Funktion
Eine Datenbankabfrage ist funktional: Sie nimmt eine oder mehrere Tabellen als Eingabe und liefert eine Ergebnistabelle als Ausgabe.