Harmonielehre — Dur und Moll sind keine Gefühlsregel
Harmony Basics — Major and Minor Aren't a Mood Rule
Ein Akkord ist zuerst eine Struktur: ein Grundton und zwei gestapelte Terzen — Dur mit der großen Terz unten (c–e–g), Moll mit der kleinen (c–es–g), nur ein Ton Unterschied. Das Kind baut Dreiklänge durch Halbtonzählen und findet in einer Tonart Tonika (I. Stufe), Subdominante (IV.) und Dominante (V.) nach Riemanns Funktionstheorie (de la Motte 1976). „Dur = fröhlich, Moll = traurig“ ist dabei eine Faustregel, keine Regel: Tempo und Tongeschlecht wirken zusammen, ein schnelles Stück in Moll kann ausgelassen klingen (Hunter, Schellenberg & Schimmack 2008; Dalla Bella et al. 2001). Bereitet Kadenz und Umkehrungen vor, wo genau diese Dreiklänge in neuer Lage und Reihenfolge wiederkehren, und das Begleiten nach Akkordsymbolen (Lead-Sheet).
Vorrechnen (1)
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Welcher Dreiklang ist ein Dur-Dreiklang?
Welcher Dreiklang ist ein Moll-Dreiklang?
Welcher Akkord ist in G-Dur die Tonika?
Ein Lied in Moll klingt immer traurig.
Welche Terz liegt bei einem Dur-Dreiklang unten?
Welche Terz liegt bei einem Moll-Dreiklang unten?
Auf welcher Stufe der Tonleiter steht die Dominante?
Welche Funktion hat der Akkord auf der IV. Stufe?
Welcher Ton fehlt im D-Dur-Dreiklang d – ? – a?
Welcher Dreiklang ist F-Dur?
Wie heißt der Dreiklang c–es–g?
Welcher Akkord ist in C-Dur die Dominante?
Welcher Akkord ist in D-Dur die Subdominante?
Ein schnelles, hüpfendes Stück in Moll kann fröhlich wirken.
C-Dur und c-Moll unterscheiden sich in genau einem Ton.
Ein StĂĽck in F-Dur endet auf seinem Ruheakkord. Welcher ist das?