Grafische Notation — Klänge aufmalen
Graphic Notation — Drawing Sounds
Das Kind ordnet beschriebenen Klängen grafische Zeichen zu und liest solche Zeichen wieder als Klang: Ein langer Balken zeigt einen langen Ton, ein Punkt weit oben einen hohen Ton, ein großes Zeichen einen lauten Ton, eine Wellenlinie ein langes Rasseln. Dabei lernt es, dass jedes Zeichen genau eine Eigenschaft zeigt — wer einen lauten Ton als langen Strich malt, vermischt Lautstärke und Dauer — und dass Zeichen Vereinbarungen sind, die man begründen kann (nach Bambergers Beobachtungen zu Kinderzeichnungen von Rhythmen). Die eigenen Zeichen entstehen im Musikunterricht beim Spielen und Hören. Bereitet Rhythmusmuster und die Notenschrift (Tondauer, Tonhöhe, Lautstärke) vor. Lehrplanbezug: LehrplanPLUS GS Musik 1/2, Lernbereich 4.
Die Klasse klatscht kurz, kurz, lang. Welches Bild passt?
Der Hahn ruft „Ki-ke-ri-kiii“. Welches Bild passt?
Eine Melodie geht Schritt für Schritt nach oben. Welche Zeichnung passt?
Auf der Karte steht ▇ ▅ ▃ ▁. Wie klingt die Melodie?
Ein Gewitter kommt näher, der Donner wird immer lauter. Welches Bild passt?
Mira malt einen hohen Ton als Punkt ganz oben auf das Blatt. Das passt.
Ein Kind schüttelt lange eine Rassel. Welches Zeichen passt am besten?
Ein einziger kurzer Schlag auf die Klanghölzer. Welches Zeichen passt?
Auf der Karte steht ▬ ▬ ▬▬▬ ▬ ▬ ▬▬▬. Du hörst ___ lange Töne.
Der Esel ruft „I-aah“, erst hoch, dann tief. Welche Zeichnung passt?
Für einen kurzen, sehr lauten Trommelschlag malt Tim einen langen Strich. Das passt.
Ole malt denselben Rhythmus mit Strichen, Pia mit kleinen und großen Kreisen. Beide können richtig sein.
Ben klatscht dreimal, malt aber nur ein Zeichen. Man kann die drei Klatscher ablesen.