Konjunktiv und Optativ
Subjunctive and optative
Das Griechische hat zwei „Möglichkeitsmodi": den Konjunktiv (lange Themavokale — λύωμεν „lasst uns lösen", ἵνα λύῃ „damit er löst") und den Optativ (οι/αι-Kennzeichen — λύοιμι, als Wunsch, Potentialis mit ἄν oder Nebensatzmodus der Vergangenheit). Für das Deutsche mit seinem einen Konjunktiv ist die Verteilung ungewohnt — für die Lektüre von Platons Fragen und Xenophons Absichtssätzen ist sie unverzichtbar.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (1)
Wie übersetzt man „λύωμεν"?
Wie übersetzt man „ἔρχομαι ἵνα ἴδω"?
Wie übersetzt man „εἴθε νικῷμεν"?
Wie übersetzt man „λέγοις ἄν"?
Wie übersetzt man „τί ποιῶμεν;"?
Welche Form ist Konjunktiv?
Welche Form ist Optativ?
„εἰ ἔλθοι, χαίροιμι ἄν" heißt: „Wenn er käme, würde ich mich freuen."
Wie übersetzt man „μὴ φύγῃς"?
Wie übersetzt man „ἦλθεν ἵνα ἴδοι"?
„ἐὰν ἔλθῃ, χαιρήσω" heißt: „Wenn er gekommen wäre, hätte ich mich gefreut."
Übersetze „φοβοῦμαι μὴ ὁ λύκος ἔλθῃ": „Ich fürchte, dass der Wolf ___."