Ă–kosysteme im Wandel
Ecosystems in Change
Die Kinder verfolgen, wie ein aufgegebener Acker in Bayern über Ackerkräuter, Brombeer- und Birkengebüsch in rund 150 Jahren zum Buchenwald wird (Sukzession), und unterscheiden Wildnis wie das Hochmoor von Kulturlandschaft wie Streuobstwiese und Fichtenforst. An Eingriffen vor Ort — begradigter Bach, entwässertes Moor, Renaturierung — wägen sie Folgen ab und schätzen den eigenen ökologischen Fußabdruck. Leitend ist die Fehlvorstellung vom festen „Gleichgewicht der Natur", in das ein Ökosystem immer zurückkehre (Zimmerman & Cuddington 2007): Ökosysteme verändern sich auch ohne uns ständig. Darauf bauen das Ökosystem Boden und die Nachhaltigkeitsbewertung in Klasse 9 auf.
Unterthemen (3)
Voraussetzungen (1)
Ein Ökosystem, das der Mensch in Ruhe lässt, bleibt für immer genau so, wie es gerade ist.
Welche MaĂźnahme ist eine Renaturierung?
Ein Fichtenforst mit gleich alten Bäumen in Reihen ist ein natürlicher Urwald.
Welche Mahlzeit hat den kleinsten ökologischen Fußabdruck?
Die natürliche Abfolge von Lebensgemeinschaften auf derselben Fläche heißt ___.
Ein Acker in Niederbayern wird aufgegeben. Was wächst dort nach etwa zehn Jahren?
Dieselbe Fläche bleibt 150 Jahre ungestört. Was steht dort dann am wahrscheinlichsten?
Nach einem Bergsturz liegt nackter Fels frei. Welche Lebewesen siedeln sich dort als Erste an?
Welche Fläche ist ohne Zutun des Menschen entstanden?
Ein gewundener Bach wird begradigt und in ein Betonbett gelegt. Was passiert bei Starkregen weiter flussabwärts?
Wie viele Erden bräuchte man ungefähr, wenn alle Menschen so lebten wie der Durchschnitt in Deutschland (Global Footprint Network, 2024)?
Auch ohne den Menschen verändern Sturm, Feuer oder Biber ein Ökosystem stark.
Welche Fläche verschwindet, wenn niemand sie mehr mäht oder beweidet?