Die Kinder messen am Gewässer abiotische Faktoren (Temperatur, Licht, Sauerstoff) und ordnen die Lebewesen als Produzenten, Konsumenten und Destruenten ein. Besonders die Destruenten werden oft übersehen: Kinder denken, tote Blätter „verschwinden einfach" (Leach et al. 1996) — dabei geben Pilze und Bakterien die Mineralstoffe an die Pflanzen zurück. So schließt sich der Stoffkreislauf, den die Photosynthese begonnen hat. Das Ökosystem ist der Rahmen für Eingriffe des Menschen in Klasse 8 und das Ökosystem Boden in Klasse 9.
â—Ź Die Gesamtheit der Lebewesen und der unbelebten Umwelt in einem bestimmten Lebensraum
â—‹ Ein Zoo
â—‹ Nur die Tiere eines Waldes
Ein Ökosystem umfasst alle Lebewesen (Biozönose) und die unbelebte Umwelt (Biotop) eines Lebensraums und deren Wechselbeziehungen — z. B. ein See, ein Wald oder eine Wiese.
In einem Ă–kosystem stehen die Lebewesen in keiner Beziehung zueinander.
âś“ Falsch
Falsch! In einem Ökosystem stehen alle Lebewesen in vielfältigen Beziehungen: Nahrungsbeziehungen, Konkurrenz um Ressourcen, Symbiose, Bestäubung und vieles mehr.
Wie kann der Mensch ein Ă–kosystem negativ beeinflussen?
○ Durch Aufforsten von Wäldern
● Durch Verschmutzung, Übernutzung oder Zerstörung von Lebensräumen
â—‹ Durch Naturbeobachtung
â—‹ Durch Anlegen von Naturschutzgebieten
Der Mensch kann Ökosysteme schädigen durch: Gewässerverschmutzung, Abholzung, Überfischung, Versiegelung von Flächen oder Einleitung von Schadstoffen.
Bei einer Exkursion an einen See misst du die Wassertemperatur, die Sichttiefe und die FlieĂźgeschwindigkeit. Was hast du gemessen?
â—‹ Biotische Faktoren
â—Ź Abiotische Faktoren
â—‹ Nahrungsketten
â—‹ Artenvielfalt
Wassertemperatur, Sichttiefe und Fließgeschwindigkeit sind unbelebte Umweltfaktoren — also abiotische Faktoren. Sie beeinflussen, welche Lebewesen dort vorkommen können.
Was können wir zum Schutz von Ökosystemen beitragen?
○ Möglichst viel Müll in der Natur entsorgen
● Keinen Müll in Gewässer werfen, sparsam mit Ressourcen umgehen, Naturschutzgebiete respektieren
○ Möglichst viele exotische Tiere freilassen
â—‹ Ă–kosysteme brauchen keinen Schutz
Jeder kann zum Schutz von Ă–kosystemen beitragen: keinen MĂĽll in der Natur entsorgen, Wasser sparen, regionale Produkte kaufen und Naturschutzgebiete respektieren.
Die Sichttiefe eines Gewässers zeigt an, wie ___ das Wasser ist.
âś“ Antwort: klar
Die Sichttiefe wird mit einer weißen Scheibe gemessen, die man ins Wasser hinablässt. Je tiefer man sie sehen kann, desto klarer ist das Wasser. Trübes Wasser hat eine geringe Sichttiefe.
Die lebenden Bestandteile eines Ă–kosystems (Pflanzen, Tiere, Pilze, Bakterien) nennt man ___ Faktoren.
âś“ Antwort: biotische
Biotische Faktoren sind alle Einflüsse, die von Lebewesen ausgehen — z. B. Nahrungsbeziehungen, Konkurrenz, Bestäubung. Das Gegenteil sind abiotische (unbelebte) Faktoren.
Welcher abiotische Faktor ist im Ă–kosystem See besonders wichtig?
â—‹ Bodenart
â—Ź Wassertemperatur
○ Windstärke
○ Höhenlage
Die Wassertemperatur beeinflusst den Sauerstoffgehalt, den Stoffwechsel der Lebewesen und die Artenvielfalt im See. Kaltes Wasser kann mehr Sauerstoff lösen als warmes.
Was kann passieren, wenn ein abiotischer Faktor in einem Ökosystem stark verändert wird?
○ Nichts — Ökosysteme bleiben immer gleich.
● Das gesamte Ökosystem kann sich verändern — manche Arten verschwinden, andere breiten sich aus.
â—‹ Nur die Pflanzen sind betroffen.
â—‹ Nur die Tiere wandern ab.
Wenn z. B. die Wassertemperatur eines Sees steigt (Klimawandel, Einleitung von warmem Wasser), verändert sich der Sauerstoffgehalt. Kälteliebende Arten verschwinden, wärmeliebende breiten sich aus.
Ein bestimmter Lebensraum mit seinen typischen abiotischen Bedingungen wird als ___ bezeichnet.
âś“ Antwort: Biotop
Das Biotop ist der unbelebte Lebensraum (z. B. ein Teich mit seiner Wassertiefe, Temperatur, seinem Untergrund). Die Gesamtheit der Lebewesen darin ist die Biozönose.
â—‹ In einem Ă–kosystem beeinflussen sich nur Tiere gegenseitig.
â—Ź In einem Ă–kosystem beeinflussen sich Lebewesen gegenseitig und werden von der unbelebten Umwelt beeinflusst.
○ Pflanzen gehören nicht zum Ökosystem.
â—‹ Abiotische Faktoren spielen keine Rolle.
Ein Ă–kosystem ist ein Netzwerk von Wechselbeziehungen: Lebewesen beeinflussen sich untereinander (biotisch) und werden von ihrer unbelebten Umwelt (abiotisch) beeinflusst.
Wenn der Mensch ein Gewässer verschmutzt, betrifft das nur die Fische — andere Lebewesen sind nicht betroffen.
âś“ Falsch
Falsch! Verschmutzung betrifft das gesamte Ă–kosystem. Wenn Fische sterben, fehlen sie als Nahrung fĂĽr andere Tiere. Wenn Pflanzen absterben, fehlt Sauerstoff und Lebensraum.