Gedichte — Klang und Rhythmus hören
Poems — hearing sound and rhythm
Das Kind liest Verse rhythmisch und lautmalerisch und erfasst, was Klang und Rhythmus bedeuten: Es hört, welche Silben betont sind („der REgen TROPFT aufs DACH“), merkt, welche Zeile aus dem Takt fällt, erkennt Lautmalerei (plitsch, platsch; tick, tack) und was sie hörbar macht, und spürt, was ein Kehrreim oder eine Wiederholung bewirkt. Vorgebeugt wird der Betonung auf den kleinen Wörtern und dem Leiern ohne Sinn. Bereitet Gedichte und Lyrik in Klasse 6 (deutsch.grade6.gedichte-und-lyrik) vor.
Voraussetzungen (2)
Betonte Silben stehen in GROSSBUCHSTABEN. Welche Lesart von „Der Regen tropft aufs Dach“ klingt richtig?
Betonte Silben stehen in GROSSBUCHSTABEN. Welche Lesart des alten Kinderreims „Backe, backe Kuchen“ klingt richtig?
Bei „Der Regen tropft aufs Dach“ spricht man jede Silbe gleich stark.
Setze ein Reimwort ein, das auch in den Rhythmus passt: „Es klopft der Specht am Baum, die Eule träumt den ___.“
„Plitsch, platsch, plitsch, platsch – die Pfütze spritzt.“ Was hörst du beim Lesen?
„Die Schlange gleitet durch das Gras: zisch, zisch, zisch.“ Welches Wort ist Lautmalerei?
„Der Bach, der Bach, der rauscht und rauscht.“ Das doppelte „rauscht und rauscht“ lässt dich den Bach hören, der immer weiter fließt.
Gedicht: Strophe 1 – „Die Blätter fliegen durch die Luft, und der Wind, der Wind, der singt.“ Strophe 2 – „Die Drachen tanzen hoch und weit, und der Wind, der Wind, der singt.“ Welche Zeile ist der Kehrreim?
Betonte Silben stehen in GROSSBUCHSTABEN. Welche Lesart von „Die Sonne lacht vom Himmel“ klingt richtig?
Gedicht: (1) Die Katze schleicht durchs hohe Gras, (2) der Igel sucht im Laub nach Spaß, (3) die Maus läuft schnell in ihr kleines gemütliches Haus, (4) der Mond schaut still zum Fenster raus. Welche Zeile fällt aus dem Rhythmus?
Ein Gedicht über eine alte Uhr hat in jeder Strophe: „tick, tack, tick, tack“. Was bewirkt das beim Lesen?
Welche Zeile klingt schnell wie ein galoppierendes Pferd?
„Leise, leise, Schritt für Schritt, schleicht die Katze, tapp, tapp, tritt.“ Wie liest du die Zeile vor, damit man die Katze hört?
Im Gedicht steht: „Es schneit, es schneit, es schneit.“ Was spürst du durch die Wiederholung?