Mise en place — alles bereit, bevor es losgeht
Mise en Place — Everything Ready Before It Starts
Profiküchen überleben den Service durch Mise en place (nach Dan Charnas, aus den Küchen von Keller und Portale): Planen kommt zuerst, der Platz ist eingerichtet, aufgeräumt wird im Gehen. Der Kern ist der Schnitt zwischen Vorbereitbarem und À-la-minute: Fonds, Pürees und Eisbasen entstehen Tage vorher, Saucen werden halb gebaut und erst im Service mit Säure, Salz und Butter fertig abgeschmeckt; Garnituren liegen geschnitten bereit, Spritzflaschen sind gefüllt, bevor die Gäste klingeln. Gebraten, frittiert und aufgeschäumt wird nur à la minute. Bereitet den Ablaufplan und das Menü-Projekt vor.
Ermöglicht (2)
Es ist 17 Uhr, die Gäste kommen um 19 Uhr. Woran erkennst du eine fertige Anrichte-Station?
Mitten im Anrichten stapeln sich benutzte Töpfe und klebrige Löffel auf deiner Fläche. Was wäre der Mise-en-place-Weg gewesen?
Je mehr Schritte eines Menüs du auf die Tage vorher verlagerst, desto weniger bleibt für den Service übrig — also gehört alles Vorbereitbare nach vorn.
Zwei Tage vor deinem MenĂĽ-Abend hast du drei freie Stunden. Welche Arbeiten ziehst du vor?
Deine Beurre-blanc-Sauce soll im Service perfekt sein. Wie teilst du die Arbeit nach dem Vorbereiten-Finishen-Schnitt?
Für den Fischgang planst du Anbraten, Sauce finishen und Anrichten. Welcher dieser Schritte lässt sich NICHT auf den Vortag vorziehen?
Im Service setzt du auf acht Teller je drei gleiche Punkte Kräuteröl. Womit geht das am schnellsten und gleichmäßigsten?
Säure und frische Kräuter arbeitest du am besten schon am Vortag in die Sauce ein, dann ist der Geschmack gut durchgezogen.