Eier — eine Temperaturleiter
Eggs — a Temperature Ladder
Du steuerst jede Eierspeise über eine Leiter: Eiweiß stockt ab etwa 62 °C, ganz fest erst um 80 °C, Eigelb dickt um 65 °C an und stockt um 70 °C (McGee). Ein Ei der Größe M ist nach 4 bis 5 Minuten weich, nach etwa 10 hart (Verbraucherzentrale Bayern); Rührei gart leise, Omelett heiß. Das verhindert gummiartiges Rührei und die eine Eierregel für alles. Bereitet Eierspeisen und die Cremes der Pâtisserie vor.
Du willst ein Frühstücksei mit festem Eiweiß und flüssigem Eigelb. Das Ei der Größe M lag nicht im Kühlschrank und kommt ins sprudelnde Wasser. Wie lange kocht es?
Deine Frühstückseier kommen direkt aus dem Kühlschrank ins sprudelnde Wasser. Was änderst du an der Kochzeit?
Das Rührei sieht in der Pfanne noch glänzend und leicht feucht aus. Was tust du?
Das hart gekochte Ei hat einen grünlich-grauen Rand ums Eigelb. Was ist passiert?
Dein Rührei ist gummiartig und liegt in einer Pfütze Wasser. Was lief schief?
Für ein französisches Omelett ist die Pfanne vorbereitet. Wie gehst du vor?
Für pochierte Eier hast du ganz frische Eier und welche, die schon zwei Wochen alt sind. Welche nimmst du?
Beim Pochieren zerfetzt das Eiweiß im Topf zu Fäden. Was war falsch?
Hart gekochte Eier, die du kalt abgeschreckt hast, isst du bald, statt sie wochenlang aufzubewahren.
Ganz frisch gelegte Eier lassen sich hart gekocht am leichtesten pellen.
Beim Pochieren gibst du so viel Essig ins Wasser, dass es deutlich sauer schmeckt — sonst hält das Eiweiß nicht.
Du erwärmst ein Ei ganz langsam im Wasserbad. Ordne, was nacheinander passiert, von der niedrigsten Temperatur zur höchsten.
Im Wasserbad bei 65 °C liegen Eier eine Stunde lang. Wie sind sie danach?
Beim weich gekochten Frühstücksei bleibt das Eigelb flüssig, weil die Hitze von außen kommt und die Mitte noch kühler ist als der Rand.