Mürbeteig — Fett ummantelt Mehl
Shortcrust — Fat Coats Flour
Kalte Butter wird mit Mehl verrieben, bis feine Krümel entstehen. Das Fett legt sich dabei wie ein Mantel um die Mehlteilchen. Wasser kommt nicht mehr an sie heran, darum bildet sich kaum Kleber. Beim Backen zerfällt das Gebäck deshalb zart auf der Zunge: Es ist mürbe. Die Merkzahl 1-2-3 hilft beim Abwiegen, 1 Teil Zucker, 2 Teile Butter, 3 Teile Mehl. Kalte Hände und kurzes Arbeiten sind wichtig, sonst wird der Teig fettig und hart.
Ermöglicht (1)
Du würfelst kalte Butter, verreibst sie schnell mit dem Mehl und drückst den Teig nur kurz zusammen. Wie werden die Plätzchen?
Ein 1-2-3-MĂĽrbeteig aus 100 g Zucker braucht 200 g Butter und 300 g Mehl.
Ein Mürbeteig, der nach dem Zusammendrücken noch leicht krümelt, ist misslungen und gehört in den Müll.
Du knetest den Mürbeteig zehn Minuten kräftig durch, so wie einen Brotteig. Wie werden die Plätzchen?
Die Butter ist weich geworden, deine Hände sind warm, und du arbeitest lange am Teig. Wie werden die Plätzchen?
Ein 1-2-3-MĂĽrbeteig aus 50 g Zucker braucht 150 g Butter.
Lisa knetet ihren Mürbeteig fünf Minuten kräftig, damit er glatt wird. Ihre Plätzchen werden trotzdem mürbe.
Der Teig wirkt dir krümelig, also rührst du mehrere Löffel Wasser ein, bis er weich und geschmeidig ist. Wie werden die Plätzchen?