Kasusfunktionen — Satzglieder am Kasus erkennen
Case functions — reading sentence roles off the case
Der Kasus als Bedeutungsträger: Wer handelt (Nominativ), wen trifft es (Akkusativ), wem nützt es (Dativ), wessen es ist (Genitiv) — dazu die Funktionen jenseits der Kasusfragen, die das Deutsche anders löst: Genitivus partitivus (pars militum), amor patris als subiectivus oder obiectivus, Dativus possessivus (mihi est canis) und der Richtungsakkusativ ohne Präposition (Romam ire). Gesichert wird hier die Bedeutung, nicht das Paradigma: Sätze deuten über die Endung statt über die Wortstellung — die Kompetenz, die AcI und Übersetzungsmethode voraussetzen, lange bevor alle Deklinationstabellen sitzen.
Voraussetzungen (1)
Ermöglicht (3)
"Marci liber" — wie übersetzt man das?
"Puero librum do." — wie übersetzt man das?
"Mihi est canis" heißt wörtlich "mir ist ein Hund". Was bedeutet der Satz?
"Puella rosam matri dat." — Die Rose bekommt die ___ (Deutsch).
"Templum deorum" — wie übersetzt man das?
"Magna pars hominum" heißt: ein großer Teil der ___ (Deutsch).
Richtig oder falsch? "Athenas navigat" heißt „er segelt nach Athen".
"Marcus Iuliae librum dat." Welches Wort ist das indirekte Objekt (wem?)?
Ein Schüler übersetzt "Servum dominus laudat" mit "Der Sklave lobt den Herrn". Welche Übersetzung ist richtig?
"Pars militum" — wie übersetzt man das?
"Romam ire" — wie übersetzt man das?
Richtig oder falsch? "Amor patris" kann beides heißen: "die Liebe des Vaters" (der Vater liebt) oder "die Liebe zum Vater" (jemand liebt den Vater).
"Militibus gladii sunt." — wie übersetzt man das?
"Puer puellae rosam dat." Wer bekommt die Rose?
"Timor hostium Romanos terret." — was heißt "timor hostium" hier?
"Milites tres dies iter faciunt." — wie übersetzt man "tres dies"?