Verschieben und Strecken
Shifting and stretching
Ändert man den Term einer Funktion, ändert man jeden Punkt des Graphen: Was außerhalb von f steht, wirkt auf die y-Werte (f(x) + d hebt, a · f(x) streckt), was im Argument steht, wirkt auf die x-Werte und scheinbar verkehrt herum (f(x − c) schiebt nach rechts, f(b · x) staucht für b > 1). Der Abschnitt räumt aus, dass f(x + 2) nach rechts verschiebe und f(2x) den Graphen strecke (Zazkis, Liljedahl und Gadowsky 2003); die Punktverfolgung P(−1 | 3) macht die Richtung überprüfbar. Er bereitet das Spiegeln, die Reihenfolge mehrerer Änderungen und später die Kettenregel vor.
Änderungen von außen: y-Richtung
Wir starten mit
Änderungen im Argument: x-Richtung
Steht die Änderung im Argument, wirkt sie auf die x-Werte, und zwar
scheinbar verkehrt herum.
Ermöglicht (1)
Der Graph von f wird um 3 nach unten verschoben. Wie lautet der Term des neuen Graphen g?
Der gestrichelte Graph gehört zu f, der durchgezogene zu g. Wie hängt g mit f zusammen?
Welcher Term beschreibt den um 4 nach rechts verschobenen Graphen von f?
Der gestrichelte Graph gehört zu f, der durchgezogene zu g. Wie hängt g mit f zusammen?
Der Graph von f wird in y-Richtung mit dem Faktor 3 gestreckt. Welcher Term gehört zum neuen Graphen?
Der gestrichelte Graph gehört zu f, der durchgezogene zu g. Wie hängt g mit f zusammen?
Der Graph von f wird in x-Richtung auf die halbe Breite gestaucht. Welcher Term gehört zum neuen Graphen?
Der gestrichelte Graph gehört zu f, der durchgezogene zu g. Wie hängt g mit f zusammen?
Für f gilt f(2) = 3. Berechne g(2) für g(x) = f(x) − 5.
Für f gilt f(1) = 4 und f(3) = 9. Berechne g(3) für g(x) = f(x − 2).
Für f gilt f(2) = −3. Berechne g(2) für g(x) = 2 · f(x).
Für f gilt f(2) = 3 und f(4) = 5. Berechne g(2) für g(x) = f(2x).
Die Normalparabel f(x) = x² wird nach oben verschoben, bis sie durch den Punkt (3 | 11) geht. Um wie viel wurde verschoben?
Der Scheitel der Normalparabel f(x) = x² soll bei x = −4 liegen. Mit g(x) = f(x − c) ist das für welches c der Fall?
Die Normalparabel f(x) = x² wird mit dem Faktor a in y-Richtung gestreckt, sodass g(x) = a · f(x) durch (2 | 10) geht. Bestimme a.
Die markierte Nullstelle N von f liegt bei x = 6. Bei welchem x liegt die zugehörige Nullstelle des Graphen von g(x) = f(2x)?
Der Punkt P(−1 | 3) liegt auf dem Graphen von f(x) = x³ − 3x + 1. Beschreibe, wie der Graph von g(x) = 2 · f(x − 1) + 3 aus dem Graphen von f entsteht (Richtung und Größe jeder Änderung), und bestimme den Bildpunkt P′ von P auf dem Graphen von g. Kontrolliere P′ durch Einsetzen in g. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.