Umformungen und Verfahrenswahl
Transformations and choosing a method
Jeder Schritt der Rechenverfahren ist eine Umformung, die die Lösung erhĂ€lt: eine Gleichung ganz mit einer Zahl ungleich null multiplizieren, Gleichungen addieren oder abziehen; jeder Schritt lĂ€sst sich umkehren. Die Station zeigt am Punkt (5 | 3), dass er auf jeder so umgeformten Geraden bleibt, vergleicht die Verfahren nach ihrer EffektivitĂ€t (die Form der Gleichungen entscheidet) und ĂŒbt den Antwortsatz mit Einheit und die PlausibilitĂ€tsprobe im Text. Sie rĂ€umt das einseitige Multiplizieren (Vlassis 2002), Verfahren nach Gewohnheit und Antworten mit negativen Anzahlen aus (Verschaffel et al. 2000). Bereitet das GauĂ-Verfahren und das Modellieren vor.
Was die Lösung erhÀlt
Jeder Schritt der Verfahren ist eine Umformung, bei der die
Nicht erlaubt ist, nur eine Seite zu verÀndern. Im Bild liegt P(5 | 3) auf I: x + y = 8. Multipliziert man I ganz mit k, bleibt es dieselbe cyanfarbene Gerade. Multipliziert man
Das passende Verfahren
Alle Verfahren fĂŒhren zur selben Lösung, aber nicht gleich schnell; die Wahl ist eine Frage des Aufwands, nicht der Richtigkeit. Ist eine Gleichung schon nach einer Unbekannten aufgelöst, etwa
Am Ende steht die Antwort im Sachzusammenhang, mit Einheit und im ganzen Satz: âEine Erwachsenenkarte kostet 5 âŹ, eine Kinderkarte 3 âŹ.â Man prĂŒft sie am Text. Ein negativer Preis oder 2,5 Personen zeigen einen Fehler im Ansatz.
Voraussetzungen (2)
Das abgebildete System hat die Lösung (5 | 3). Welches System hat dieselbe Lösung?
Ersetzt man in I: x + y = 8; II: 2x + y = 13 die Gleichung II durch II â I, so hat das neue System I: x + y = 8; II: x = 5 noch die Lösung (5 | 3).
P(5 | 3) liegt auf der cyanen Geraden I: x + y = 8. Von den drei Gleichungen unten hat genau eine P als Lösung verloren; ihre Gerade ist orange gezeichnet. Welche ist es?
Welches Verfahren ist beim abgebildeten System am wenigsten Aufwand?
Welches Verfahren ist beim abgebildeten System am wenigsten Aufwand?
Welches Verfahren ist beim abgebildeten System am wenigsten Aufwand?
Bei I: y = 2x + 1; II: y = âx + 7 kann man die rechten Seiten gleichsetzen: 2x + 1 = âx + 7.
Ein System liefert x = 5 (Erwachsenenkarte in âŹ) und y = 3 (Kinderkarte in âŹ). Welcher Antwortsatz ist vollstĂ€ndig?
Aus einem System fĂŒr die Zahl der FahrrĂ€der (x) und DreirĂ€der (y) folgt x = â3. Was schlieĂt du daraus?
Ein System fĂŒr die Zahl der Mitfahrer liefert x = 2,5. Die Antwort âEs fahren 2,5 Personen mit.â ist sinnvoll.
Multipliziere I: x + y = 8 ganz mit 3. Welche Zahl steht dann rechts vom Gleichheitszeichen?
Gleichsetzen bei I: y = 2x + 1; II: y = âx + 7 fĂŒhrt auf 3x = c. Wie groĂ ist c?
PrĂŒfe im Text: Mit x = 5 ⏠(Erwachsene) und y = 3 ⏠(Kinder) kosten 2 Erwachsene und 3 Kinder zusammen wie viel (in âŹ)?
Das System I: 2x + y = 11; II: 3x + y = 15 hat dieselbe Lösung wie das System I: 2x + y = 11; II: x = c. Wie groà ist c?
Zwei Zahlen haben die Summe 10 und die Differenz 4 (x â y = 4). Wie groĂ ist die gröĂere Zahl x?
Eine Klasse mietet 8 Boote, 2er- und 3er-Boote (x = Zahl der 2er-Boote, y = Zahl der 3er-Boote). Zusammen haben sie 20 PlÀtze. Wie viele 3er-Boote sind es?
Ein Verleih hat ZweirĂ€der und DreirĂ€der, zusammen 10 Fahrzeuge mit 26 RĂ€dern. Lege die Unbekannten fest, stelle das Gleichungssystem auf, löse es mit einem passenden Verfahren, prĂŒfe das Ergebnis im Text und schreibe einen Antwortsatz. Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.