Asymptoten und Polstellen
Asymptotes and Poles
Gebrochen-rationale Funktionen haben zwei Arten von Grenzverhalten: senkrechte Asymptoten an den Polstellen (ein- oder beidseitiger Vorzeichenwechsel je nach Vielfachheit) und waagrechte Asymptoten, die sich aus dem Gradvergleich von Zähler und Nenner ergeben. Der Kern ist die Übersetzung zwischen Term, Grenzwertaussage und Graphenbild — nicht das Auswendiglernen der drei Gradvergleichsfälle. Das beugt dem Fehlbild vor, ein Graph dürfe seine Asymptote „nie berühren oder schneiden": Das gilt nur für Polgeraden, nicht für waagrechte Asymptoten.
Voraussetzungen (2)
Welche waagrechte Asymptote hat der Graph von f(x) = (3x−1)/(x+2)?
Die senkrechte Asymptote von f(x) = 1/(x−5) hat die Gleichung x = ___.
Wenn der Grad des Zählers kleiner als der Grad des Nenners ist, dann ist y = 0 die waagrechte Asymptote.
Was gilt für f(x) = (x²+1)/(x−3) bezüglich x = 3?
Für f(x) = 5/(x²) gilt: lim(x→0⁺) f(x) = ___.
Für f(x) = (4x+1)/(2x−3) ist die waagrechte Asymptote y = ___.
f(x) = (x−1)/(x+4). Berechne lim(x→+∞) f(x) als Dezimalzahl.
Der Graph von f(x) = 1/x hat genau eine senkrechte und eine waagrechte Asymptote.
Für f(x) = x/(x²+1) gilt: lim(x→+∞) f(x) = ___.
Bestimme den y-Wert der waagrechten Asymptote von f(x) = (6x²−x)/(3x²+2).
Wie viele senkrechte Asymptoten hat f(x) = (x+1)/(x²−5x+6)?
Welche Asymptote hat f(x) = (2x²+x)/(x+1) für x → ±∞?
An einer Polstelle mit Vorzeichenwechsel wechselt die Funktion von +∞ zu −∞ (oder umgekehrt).
Was gilt für das Verhalten von f(x) = −1/(x−2) links der Polstelle x = 2?
f(x) = (x²−4)/(x−2). Was liegt bei x = 2 vor?
Wenn eine gebrochen-rationale Funktion eine schräge Asymptote besitzt, kann sie keine waagrechte Asymptote haben.
Bestimme die schräge Asymptote von f(x) = (x² + 2x)/(x + 1) durch Polynomdivision. Die Asymptote hat die Form y = x + a. Berechne a.
f(x) = (x−1)/((x−2)(x+3)). An wie vielen Stellen hat f eine Polstelle?
f(x) = 3/(x²−4). Berechne lim(x→2⁺) f(x). Gib +∞ als 999, −∞ als −999 an.
f(x) = (2x² + 3x − 2)/(x + 2). Polynomdivision ergibt f(x) = 2x − 1 + ___/(x+2). Die hebbare Lücke oder Asymptote hängt vom Rest ab.