Diskret und stetig
Discrete and continuous
Eine ZufallsgröĂe heiĂt diskret, wenn sich ihre Werte einzeln aufzĂ€hlen lassen (Augenzahl, Trefferzahl), und stetig, wenn sie jeden Wert eines Intervalls annehmen kann (KörpergröĂe, Dauer, Masse). Was man misst, ist meist stetig, auch wenn das MessgerĂ€t rundet. FĂŒr stetige GröĂen fragt man nach Intervallen statt nach Einzelwerten. RĂ€umt den Irrtum aus, gerundet angezeigte Messwerte machten eine GröĂe diskret oder sehr viele Werte machten sie stetig. Bereitet das Histogramm gemessener Werte und die Dichtefunktion vor.
ZĂ€hlen: diskret
Beim WĂŒrfeln ist die
Messen: stetig
Die
Darum passt zu einer stetigen GröĂe eine andere Frage: nicht âgenau 172 cm?â, sondern âzwischen 170 cm und 175 cm?â, also ein Intervall
Auf dem Raster unten kann man die Punkte beliebig verdichten, und doch bleibt zwischen zwei Punkten immer eine LĂŒcke, in die noch ein Wert passt. Bei der Augenzahl ist die LĂŒcke zwischen 3 und 4 dagegen leer und bleibt es. Auch sehr viele gezĂ€hlte Werte machen eine GröĂe nicht stetig: Die Einwohnerzahl einer Stadt bleibt diskret.
Ermöglicht (1)
Welche dieser GröĂen ist diskret?
Auf dem Zahlenstrahl sind alle Werte markiert, die die ZufallsgröĂe X annehmen kann. Dann ist X diskret.
Die Einwohnerzahl einer GroĂstadt hat sehr viele mögliche Werte. Deshalb ist sie stetig.
Welche dieser GröĂen ist stetig?
Die KörpergröĂe wird meist auf ganze Zentimeter gerundet angegeben. Deshalb ist die ZufallsgröĂe KörpergröĂe diskret.
Die ZufallsgröĂe X kann jeden Wert im markierten Bereich annehmen. Dann ist X stetig.
Nach welchem Ergebnis kann man bei der stetigen ZufallsgröĂe X = KörpergröĂe sinnvoll fragen?
FĂŒr die diskrete Trefferzahl X ist die Frage nach P(X = 3) sinnvoll.
Das SĂ€ulendiagramm zeigt die Verteilung der Augenzahl X eines gezinkten WĂŒrfels. Was gibt die Höhe der SĂ€ule ĂŒber 5 an?
X ist die Zahl der Sechsen bei 5 WĂŒrfen eines WĂŒrfels. Wie viele verschiedene Werte kann X annehmen?
GröĂen, die man misst, etwa LĂ€nge, Zeit oder Masse, sind meist ___.
Bei einer stetigen ZufallsgröĂe fragt man nach der Wahrscheinlichkeit P(a †X †b) fĂŒr ein ___.
Sechs GröĂen: Zahl der Geschwister, Reisezeit, LĂ€nge eines SchnĂŒrsenkels, Zahl der Buchstaben eines Wortes, Reaktionszeit, Augensumme zweier WĂŒrfel. Wie viele davon sind diskret?
KörpergröĂen werden auf 0,5 cm gerundet notiert. Wie viele verschiedene notierte Werte gibt es von 170 cm bis einschlieĂlich 172 cm?
Die Trefferzahl X hat P(X = 0) = 0,125, P(X = 1) = 0,375, P(X = 2) = 0,375 und P(X = 3) = 0,125. Berechne P(1 †X †2).
Ein BĂ€cker wiegt Brötchen. Die Waage zeigt die Masse in ganzen Gramm an. Herr Meier sagt: âDie Masse eines Brötchens ist diskret, denn die Waage zeigt nur ganze Zahlen.â Entscheide, ob er recht hat. Nenne eine mögliche Masse, die zwischen den Anzeigewerten 60 g und 61 g liegt, und formuliere eine Frage, die zur GröĂe Masse passt (Masse zwischen 58 g und 62 g). Schreibe deine Rechnung auf Papier und fotografiere sie.